PJ-Tertial-Bericht am Sana Krankenhaus Ruegen

Innere

Bergen, Deutschland · 8 Wochen · Station 1 · 03/2021 – 06/2021

Veröffentlicht am

2.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Das Krankenhaus in Bergen ist sehr klein, es gibt wenige Abteilungen (in der Inneren nur Gastro oder Kardio) und relativ wenig diagnostische und therapeutische Möglichkeiten. Als PJler darf man sich recht frei entscheiden, wo man wie lange Zeit verbringen möchte, allerdings fühlt sich niemand wirklich für einen verantwortlich. Ob man gar nichts macht oder aktiv mitarbeitet macht keinen Unterschied. Theoretisch gibt es einmal wöchentlich PJ Unterricht aller Fachrichtungen, praktisch fällt davon mindestens die Hälfte aus. Der stattfindende Unterricht ist qualititaiv sehr unterschiedlich und hat meistens Seminarcharaker, praktische Fähigkeiten werden wenig vermittelt. Die Assistenten rotieren sehr häufig, die PJler machen es meist ähnlich, sodass man zwar alle Stationen samt Notaufnahme und ggf.ITS sehen kann, allerdings nie einen wirklich tiefen Einblick, geschweige denn eine realistische Arbeitsroutine bekommt. Die Assistenten und Oberärzte sind bis auf einige Ausnahmen freundlich und können immer angesprochen werden. Allerdings spürt man auch als PJler den Personalmangel, es gibt viele Assistenzärzte ohne Approbation und Lehre gegenüber den Assistenten gibt es kaum, die Mehrzahl verlässt Bergen nach Erhalten der Approbation. Als PJler nimmt man an den Besprechungen teil, der Visite, darf teilweise eigene Patienten betreuen, Briefe schreiben so viel das Herz begehrt und muss die sogenannte I.v Runde machen, weil das Pflegepersonal in Bergen keine Infusionen anhängt. Für Blutentnahmen und Zugänge gibt es Stationsassistenten. Man kann jederzeit in die Funktionsabteilung und sich Untersuchungen ansehen. Vieles funktioniert noch analog, es gibt keine richtige digitale Patientenakte, Befunde findet man teilweise nur in Papierform in Ordnern und zumindestzu meiner Zeit gab es nicht genügend PC-Arbeistplätze in den Arztzimmern, von einem Laptop für die Visite ganz zu schweigen. Man bekommt ein Zimmer gestellt, muss sich allerdings das Bad mit wechselnden Personen teilen. Das Essen ist kostenlos uns entspricht den gängigen Klischees von Krankenhausessen. Bergen liegt in der Mitte der Insel, ohne Auto kommt man nicht wirklich weg (erst recht nicht an den Strand) und die Stadt selbst bietet sehr wenig. Wenn man mit eigenem Auto kommt und ein entspannte Tertial im Sommer mit wenig Arbeit und viel Freizeit verbringen möchte, ist das in Bergen problemlos möglich.

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