PJ-Tertial-Bericht am Bodden-Kliniken

Allgemeinchirurgie

Ribnitz-Damgarten, Deutschland · 8 Wochen · Station 2 · 05/2022 – 07/2022

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 4
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300 + Anwesenheitspauschale

Erfahrungsbericht

Bewertung gilt nur für die Allgemein- und Viszeralchirurgie, da ich nur ein halbes Tertial in Ribnitz war. Auf der Unfall/Ortho besteht der Tag wohl größtenteils aus Haken halten + Blut abnehmen. Stimmung im Team ist gut bis sehr gut. Man geht so im Durchschnitt circa einmal pro Tag in den OP und wird dafür fest mit eingeteilt. Manchmal ist man vielleicht auch 4 mal da, dafür manche Tage auch gar nicht. Bei Laparoskopien darf man in der Regel die Kamera führen und zunähen, hin und wieder vielleicht mal einen Trokar setzen, bei Laparotomien entsprechend Klammern, bei anderen kleineren OPs auch regelmäßig nähen etc. Stimmung im OP ist sehr angenehm, OP-Pflege ebenfalls sehr nett. Spektrum ist für die größe des Hauses recht breit. Gibt natürlich viele Hernien/Gallen/Blinddärme, aber auch viele Darmeingriffe (Hemikolektomien, Sigmaresektionen, Stomaanlagen, Hartmann, ... ) Hämorrhoiden/Analfissuren, seltener auch mal Pankreas oder Leber (in meinen 8 Wochen z.b. 1x Whipple, 1x Pankreaslinksresektion, 2x Leberresektionen..) Zuschauen geht, wenns nicht zu stressig ist, natürlich auch immer. Auf Station vor allem Blutentnahmen/Flexülen, hin und wieder Aufnahmen, dazu viel Briefe schreiben/vorbereiten, Aufklärungen...das übliche. Pflege auf Station ist sehr sehr nett. Wenn auf der anderen Station (Unfall/ortho) kein PJler da ist, wird man fast immer für deren Blutentnahmen angerufen, teilweise auch sehr fordernd. Wenn man dazu keine Kapazitäten hat, werden die dann auch gerne mal einen Tag nach hinten geschoben als dass die Assistenten selbst abnehmen...Da muss man sich hin und wieder mal etwas wehren, nicht missbraucht zu werden. In der Notaufnahme war ich so gut wie gar nicht. Geht bei etwas Eigeninitiative aber sicherlich auch. Seminar und EKG-Kurs fanden regelmäßig statt. EKG-Kurs war von guter Qualität, leider nimmt die Oberärztin, die das EKG-Seminar gegeben hat, jetzt wohl ein Jahr Auszeit und es findet sich kein Ersatz. Die Seminare waren mal gut, mal ein bisschen öde. Aber es wurde einem immer ermöglicht, daran teilzunehmen. Arbeitszeit ist von 7:00 Uhr bis circa 15:30/15:45, freitags in der Regel bis 14:30. Manchmal kommt man auch 15:00/15:15 raus, früher aber eigentlich nie. Länger bleiben muss man aber eigentlich auch nie und wenn doch, wird einem das nie aufgezwungen - wenn man einen Termin oder keine Lust hat, darf man immer püntklich los. Der Chef schickt einen nicht früher nach hause und hat es auch nicht so gerne, wenn man nachfragt, ob man mal früher loskönnte. Sonst ist der sehr nett und umgänglich, aber bei dem Thema leider ein blinder Fleck. Genauso bei Fehl-/Studientagen..da muss man sich leider ganz schön für rechtfertigen und in einem gutem Moment um Erlaubnis fragen. (auch wenn man die natürlich rein theoretisch nicht braucht...) Macht es leider unmöglich, mit dem ÖPNV zu pendeln, man ist ziemlich auf Auto/Mitfahrgelegenheit angewiesen. Sieht auf der Ortho und Inneren evtl anders aus. Ansonsten hat sich an Vergütung und Studientagen, Spritzendiensten etc. nichts geändert, da verweise ich auf die Vorbeurteilungen. Insgesamt ein gutes halbes Tertial, habe viel lernen und machen dürfen, das Team und auch die Pflege (Station und OP) ist sehr nett. Einzig Arbeitszeit/Fehlzeitregelgung könnte etwas studierendenfreundlicher geregelt werden.

Bewerbung

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