PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Freiburg
HNO
Freiburg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Kessel, Kilian Nord
·
11/2021 – 03/2022
Veröffentlicht am
1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 300
Erfahrungsbericht
Ich hatte ein sehr lehrreiches und interessantes Tertial in der HNO des UKF und kann es jedem/r empfehlen, der/die sich für das Fachgebiet interessiert. Die HNO-Abteilung am UKF bietet als Universitätsklinik ein sehr breites Spektrum an Krankheitsbildern, von Onkologie über die Behandlung von Schwerhörigkeit, bis zu einer eigenen Unterabteilung mit Pädaudiologie und Phoniatrie.
Als PJler rotiert man über die Ambulanz, sowie im Monatstakt über zwei bis drei Stationen. Ausserdem bietet sich die Möglichkeit, in die Funktionsbereiche hineinzuschnuppern und das Cochlea Implant Zentrum kenne zu lernen. Es gibt einen PJ-Piepser, über den man in den OP gerufen wird, sind es mehrere PJler, spricht man sich morgens kurz ab. Mein Tertial begann mit 6 Wochen Ambulanz. Dort erhält man ein eigenes Untersuchungszimmer, in dem man eigenständig Patienten untersuchen kann sowie Diagnostik anmelden kann und anschliessend den Fall direkt mit dem/der Oberarzt/-ärztin bespricht. Dadurch bekommt man schnell Routine in der Diagnostik und den Abläufen und lernt die wichtigsten Krankheitsbilder kennen. Auf Station wird man in die Arbeit der Assistenten integriert, führt Aufnahmegespräche durch, untersucht Patient*innen bei der täglichen Visite, stellt sie in der täglichen Chefarztvorstellung vor und schreibt Briefe. Im OP ist man meist 1.Assistenz und die Stimmung habe ich stets als sehr angenehm empfunden.
Einmal die Woche findet PJ-Unterricht mit dem Lehrbeauftragten statt. Dieser bestand meist aus praktischen Übungen wie Sonographie oder das gegenseitige Endoskopieren. Wir konnten auch eigene Wünsche einbringen.
Ich fühlte mich schnell ins Team integriert, oft wurde gemeinsam Mittagspause gemacht.
Alles in allem kann ich sagen, dass die 4 Monate in der HNO für mich anstrengend, aber lohnenswert waren. Es wurde rasch eine eigenständige Mitarbeit von mir erwartet, man konnte sich jedoch gut einbringen und hat stets Wertschätzung für sein Engagement erfahren. Nervige PJ-Tätigkeiten wie stundenlange Blutabnahmen bleiben einem erspart, auf Station legt man immer mal wieder eine Viggo.
Am Ende fühlte ich mich gut auf den Alltag einer HNO-Ärztin vorbereitet und würde jederzeit wieder mein Wahltertial dort durchführen.
Bewerbung
halbes Jahr über den PJ-Antrag der Uni
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