PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Starnberg
Innere
Starnberg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station B1, B2
·
03/2022 – 06/2022
Veröffentlicht am
3.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
4
Klinik insgesamt
3
Unterricht
3
Betreuung
4
Freizeit
3
Station / Einrichtung
4
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
Erfahrungsbericht
BE- und Viggo-Bimbo par excellence
In der Inneren in Starnberg ist man als PJler leider mit einer großen allgegenwärtigen Selbstverständlichkeit der Bimbo der Station. Wie in einer anderen Bewertung hier bereits angesprochen, kommt für die kostenlose Arbeit so gut wie keine Wertschätzung zurück. Teaching ist absolute Glückssache, mit welchen Assistenzärzt*innen ihr zusammen arbeitet. Die Oberärtze verhalten sich im besten Fall neutral euch gegenüber, von manchen wird man als PJler auch ignoriert.
Dass ihr die 20 BE in der früh restlos zügig abarbeitet und auch unter Zeitdruck beim letzten ü90-Gomer eine Viggo reinzimmert, wird erwartet. Ich würde nicht nach Starnberg gehen um diese Fähigkeiten zu verbessern, die Enttäuschung der bezahlten Kräfte, wenn sie dann doch mal eine BE selbst machen müssen, ist schon teils lächerlich groß.
Wenn ihr nicht gerade Glück habt und einen engagierten Arzt/Ärztin erwischt, werdet ihr restlos mit den üblichen Bimboaufgaben zugemüllt. Es sind im Team sehr viele Ärzte, die sich für das Haus aufgrund eines schnellen späteren Einstiegs in die Allgemeinmedizin entscheiden oder einfach mal irgendwo in der Inneren anfangen, weil ihr Wunschfach gerade keine Stellen für sie bietet. Entsprechend ist deren Motivation.
Die Pflege ist bis auf sehr wenige Ausnahmen kooperativ und freundlich. Dass man der Bimbo für alles ist, hat sich leider auch in deren Köpfen (über die Zeit?) festgesetzt, also die rennen wegen jedem Sch…. erstmal zu euch. Das soll aber kein Vorwurf sein, man kommt mit denen gut klar und wer freundlich fragt, bekommt alles mögliche an Utensilien aus den Schränken sofort hergezaubert.
In München und Umland hat sich derzeit eine Bezahlung der PJler etabliert. Diverse Kliniken haben feste BE-Kräfte, wodurch man zumindest mal in den Genuß der Visite kommt. Es gibt bis auf die 15 Studientage wenig Gründe, warum man sich “worst of both worlds†in Starnberg antun sollte.
Bewerbung
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