PJ-Tertial-Bericht am Spital Wallis

Innere

Martigny, Schweiz · 8 Wochen · Station Normalstation, Notaufnahme -> Innere Medizin · 03/2022 – 06/2022

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
900
Gebühren
300 für Immatrikulation/ Aufenthalt + 500/ Monat für Wohnung

Erfahrungsbericht

Normalstation: - Tägliche Fortbildung via Zoom für 45 Minuten. Eigentlich für alle Ärzte, daher nicht speziell relevant für´s M3. - Lange und ausführliche Visite, 2h/ Tag. Immer mit einem Assistenzarzt und einer Schwester. Jeder Patient wird ausfürlich im Team besprochen. Ich finde die Visitenstruktur sehr gut, um den Fall selbst gut verstehen zu können. Ausserdem wird sich viel Zeit im Patientenkontakt genommen. - Tägliche Kurvenvisite mit dem Oberarzt. - Vollständige digitale Patientenakten im Krankenhaus und der Schweiz. Das macht die gesamte Einarbeitung für mich als Student eindeutlich leichter und erspart viel Zeit. - Mit der Zeit konnte ich Patienten teilweise übernehmen oder vorstellen. Man arbeitet immer mit einem Assistenzarzt zusammen, und betreut unter seiner Aufsicht seine Patienten. Ich hätte mir insgesamt nocht mehr Autonomie und Eigenverantwortung gewünscht. Dafür wird man allerdings gut betreuut und nicht alleine gelassen. - Sprache: Alles auf Französisch, am Anfang eine Herausvorderung, nach 3-4 Wochen hat man sich sehr gut daran gewöhnt. Keine Scheu vor der Sprache, das klappt deutlich besser als zuvor erwartet!! Notaufnahme: - Man betreut seine eigenen Patienten. Dabei hängt die Anzahl der Patienten von den persönlichen Kapazitäten ab. Bei mir waren es 2-3 Patienten pro Tag. Diese nimmt man auf und bespricht das Vorgehen direkt mit dem leitenden Oberarzt. Viel Zeit kostet mich dabei leider dann doch die Dokumentation. - Nachteil im gesamten Praktikum sind die langen Arbeitstage von 08:00 - 18:00 Uhr. - Vorteil ist die tolle Pausen- & Cafekultur. Jeder macht eine ausführliche Mensapause. Das macht meiner Meinung nach ein gutes Ambiente unter den Mitarbeitern und man kommt auf andere Themen, was mir in manch anderne Praktika gefehlt hat.

Bewerbung

Bewerbung für die französische Schweiz muss im Juni des vorherigen Kalenderjahres an die Universität Genf geschickt werden. Kontaktperson Frau Favre (<Ariane.Favre@unige.ch>), welche sehr zuverlässig und zügig antwortet. Kosten ca. 200€ wegen pflichtmäßiger Immatrikulation für das Semester in Genf. Wunschliste abgeben, mir wurde Martigny zugeteilt. Bzgl. Unterkunft: In Martigny gibt es Unterkünfte vom Krankenhaus, um die Organisation/ Reservierung einer Unterkunft muss man sich selber kümmern. Kosten der Krankenhausunterkunft ca 500€/ Monat. Insgesamt nur volle Monate möglich.
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