PJ-Tertial-Bericht am Katharinenhospital Stuttgart
Anästhesiologie
Stuttgart, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station OP, Intensivstation
·
05/2021 – 09/2021
Veröffentlicht am
1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 525,00
- Gebühren
- -
Erfahrungsbericht
Ablauf: 2 Wochen HNO-OP zur Eingewöhnung, danach 6 Wochen Zentral-OP, 1 Woche Notarzt, 6 Wochen Intensivstation. Bei Interesse kann man auch ein paar Tage in die Schmerzklinik in Bad Cannstadt rotieren.
OP:
Die Abteilung und das Haus generell sind recht groß und eher anonym, sodass es häufiger vorkommt, dass man bei jemandem im Saal "landet", der einen noch nicht kennt und daher nicht weiß, was man schon gelernt/erklärt bekommen/selbst gemacht hat und was noch nicht. Daher soll man sich innerhalb der ersten Wochen einen eigenen Betreuer/in suchen, mit dem man sich gut versteht und bei dem man das Gefühl hat, viel lernen zu können, am besten ein/e fortgeschrittene/r Assistenzärztin/-arzt oder Facharzt/ärztin. Mit ihm oder ihr soll man möglichst oft zusammenarbeiten, damit es eben nicht dazu kommt, dass einem zu viel oder zu wenig zugetraut wird. Man kann z.B. auch Dienste mit dem Betreuer machen, in denen man oft mehr machen kann als im regulären Betrieb. Mein Betreuer war richtig lieb und engagiert, aber eigentlich waren fast alle Anästhesisten, bei denen ich im Saal war, super lieb und hatten Lust, zu erklären und einen was machen zu lassen. Ich hatte auch so gut wie immer das Gefühl, dass ich als PJlerin wertgeschätzt werde und die Anästhesisten versuchen, mir ihr Fach näherzubringen. "Hilfsarbeiten" oder Botengänge musste ich fast nie machen, sondern konnte insgesamt viel lernen, sowohl praktisch als auch theoretisch. Auch die Pflege ist meistens super nett und beantwortet gerne Fragen etc. Neben den normalen OPs konnte ich auch bei mehreren Schockräume zuschauen.
Intensivstation:
Auch hier ein super nettes, wertschätzendes Team, egal ob Assistenzärzte, Oberärzte oder PflegerInnen. Alle waren so gut wie immer offen für Fragen und sehr erklär- und hilfsbereit, sodass ich auch in dieser Rotation viel lernen konnte, sowohl praktisch als auch theoretisch.
Unterricht:
Der Unterricht ist, wahrscheinlich wegen der Sommerurlaubszeit, leider relativ oft ausgefallen. Wenn er stattgefunden hat, fand ich ihn aber gut und lehrreich. Ansonsten kann man auch mehrmals pro Woche zum Unterricht anderer Fächer gehen, wenn man möchte.
Bewerbung
Bewerbung über das eigene Portal der Uni Tübingen, ca. 4 Monate im Voraus
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