PJ-Tertial-Bericht am Spital Laufenburg

Innere

Laufenburg, Schweiz · 8 Wochen · Station Station, Notfall, IMC · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
circa 1.130 € (1.180 CHF)
Gebühren
circa 190 € (200 CHF)

Erfahrungsbericht

Mein Tertial in Laufenburg hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Team ist super nett und alle bewegen sich absolut auf Augenhöhe. Die Stimmung ist sehr gut und es nimmt sich niemand zu ernst. Zu Beginn war ich auf der Station eingeteilt: Hier wurde man nach und nach eingearbeitet und konnte sehr viel selbst machen und eigene Patienten in Rücksprache betreuen. Die Ärzte waren immer sehr bemüht viel zu zeigen und zu erklären. Die Visiten waren zum Teil sehr lang, aber auch wirklich extrem lehrreich. Man durfte immer mit untersuchen, es wurde viel besprochen und erklärt. Auch wenn die Station nur wenige Betten hat, war ein breites internistisches Spektrum vertreten. Während meiner Zeit auf dem Notfall hatte ich die Möglichkeit Patienten in Rücksprache mit den Assistenz-/Oberärzten alleine zu versorgen. Dadurch, dass es sich um einen interdisziplinären Notfall handelt, hat man wirklich viel gesehen. Wundversorgungen, Abszesspaltungen, aBGA´s usw. konnte man selbst durchführen. Dadurch, dass man bei allen Tätigkeiten, jemanden im Backup hatte, war es ein sehr entspannte und effektive Lernatmosphäre. Neben Station und Notfall gab es noch eine IMC mit 4 Betten. Im Spätdienst und am Wochenende war man auch für das Labor zuständig. Aber keine Sorge, hier bekommt man eine sehr ausführliche Einführung und alles ist quasi idiotensicher beschriftet. Es gab regelmäßig Seminare von den Assistenzärzten für die PJler. Insgesamt wurde sehr viel Wert auf Lehre gelegt und es wurde sich viel Zeit genommen Fälle durchzusprechen. Am Anfang war ich die einzige PJlerin, im Verlauf waren wir dann zu zweit. Nach mir waren ein paar mehr PJler gleichzeitig da. Da wurden die PJs dann auf Notfall, IMC, Station und den Früh- und Spätdienst verteilt und so hat es super gepasst. Laufenburg an sich ist eine süße kleine Stadt circa 30 km von Basel entfernt. Man hat auf der Schweizer Seite kleinere Einkaufsmöglichkeiten und auf der deutschen Seite gibt es so ziemlich alle deutschen Supermärkte. Zu Fuß ist man in circa 15 min auf der deutschen Seite. Das Klinikum stellt für 200 CHF ein Zimmer in der Villa Ruth (zu Fuß 2 min bis zum Klinikum) zur Verfügung. Die Zimmer sind möbliert und es gibt Waschbecken in jedem Zimmer. Jede Etage hat ein Bad und WC. Im EG und 2. OG gibt’s eine Gemeinschaftsküche und im EG ein Wohnzimmer. In der Villa Ruth wohnen UHU´s (so heißen in der Schweiz die PJ´ler) und zum Teil junge Assistenzärzte. Die Stimmung in der Villa war zu meiner Zeit super gut. Abends und am Wochenende haben wir einiges zusammen unternommen und den ein oder anderen Abend entspannt zusammen ausklingen lassen. Dadurch, dass einige Assistenten auch direkt in Laufenburg gewohnt haben, war abends immer was los und von entspannten Filmabend, über gemeinsamen Spieleabenden und Partys in der Villa alles möglich. Insgesamt war meine Zeit in Laufenburg wirklich gut. Ich würde mich jederzeit wieder für Laufenburg entscheiden und kann es nur jedem weiter empfehlen dort ein Tertial zu absolvieren.

Bewerbung

circa 1 Jahr im Voraus
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