PJ-Tertial-Bericht am Kreiskrankenhaus

Innere

Frankenberg, Deutschland · 8 Wochen · Station 1, 3, Funktion, ZNA · 11/2021 – 03/2022

Veröffentlicht am

2.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 3
Unterricht 1
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
370
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Generell: nettes, kleines Krankenhaus, in dem PJler generell ganz gut gewertschätzt werden. Am Anfang ist überall erst mal ein gewisses Misstrauen, sobald man aber gezeigt hat, dass man gerne auch mal mit anpackt und Arbeit abnehmen möchte, sind die meisten sehr nett und dankbar. Man findet schnell heraus, welche Ärzte einen gerne mitnehmen bzw. einem Dinge zeigen und erklären wollen, wenn man sich an die hält gibt es einiges zu sehen und man kann viel selbstständig arbeiten. Andere scheinen noch nie von PJlern gehört zu haben und denken man ist eine Art Zuschauer, durch die lockere Organisation kann man sich aber einfach jederzeit an einen anderen Arzt wenden und dem dann helfen. Von Marburg aus gut zu erreichen (45 min Zug, 1x pro Stunde), Arbeitszeit 8-16h inkl. Mittagspause (frei einteilbar) und Mittagsbesprechung (Röntgenbesprechung, neue Patienten vorstellen, Bettenplanung), pünktlicher Feierabend jeden Tag möglich, Frühstück und Mittag werden gestellt (die sehr netten Mitarbeiter der Kantine legen einem auch ein Essen zurück, falls man in den regulären Zeiten nicht kann), Arbeitskleidung wird gestellt, IT Zugang vorhanden, 1-2x pro Woche Unterricht, Diensttelefon haben ein paar bekommen, andere nicht. 1/2 Studientag pro Woche (ab 12:00h frei) Station 3: der Stationsalltag hier ist sehr entspannt für PJler, es geht los mit Blutabnahmen (parallel mit den Ärzten, man wird nicht ausgenutzt), Visite (auf Wunsch auch mit eigenen Zimmern), Briefe schreiben wenn man möchte, wenn Patienten zu Untersuchungen gehen kann man jederzeit mitgehen ZNA/Intensiv: ZNA fand ich gar nicht gut, die Ärzte die in meinen 2 Wochen dort eingeteilt waren sind ständig wo anders, wer nicht schon weiß was in einer Notaufnahme zu tun ist, der hat in den zwei Wochen Zeit es selbst herauszufinden. Auf Intensiv gibt es jeden Morgen eine Visite auf die man mitgehen kann. Man kann gut üben Patienten aufzunehmen und schon mal ne kurze Anamnese machen, Blutabnehmen, Zugang legen etc., ein wirkliches Feedback über die getane Arbeit gibt es aber leider nur manchmal, was das lernen ein bisschen erschwert. Funktion/Endo/Sono: Sehr schöne Zeit hier, sehr nettes Arbeitsklima, alle Patienten die kommen wurden zunächst von mir geschallt, danach kommt der Oberarzt und guckt noch mal mit drauf und erklärt. Bei Endoskopien und Punktionen kann man assistieren. Station 1: ähnlich zu Stat. 3 Fazit: Das innere PJ in Frankenberg ist nicht verkehrt gewesen, solange man einiges an Eigeninitiative mitbringt. Man muss teilweise aktiv nach Aufgaben suchen, dafür stört es aber auch nicht wenn man mal früher geht. Wer ein entspanntes PJ mit gutem Eigenanteil bei entsprechender Initiative und geregelten Arbeitszeiten haben möchte, was nicht all zu weit von Marburg weg ist, ist hier richtig. Im Vergleich zu dem, was ich im Nachhinein über andere Tertiale in der Inneren in anderen Krankenhäusern gehört habe, wird man hier allerdings definitiv sehr gut behandelt. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass Innere nicht mein Lieblingsbereich der Medizin ist, auch unter dem Gesichtspunkt war es im Nachheinein dort echt gut auszuhalten! Ich würde es weiterempfehlen.

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