PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Mannheim

Augenheilkunde

Mannheim, Deutschland · 8 Wochen · Station Ambulanz · 11/2021 – 02/2022

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
430

Erfahrungsbericht

Ich habe mein ambulantes Quartal in der Augenambulanz der UMM absolviert. Vorweg: Ich wurde zugelost, hatte quasi kein Vorwissen in der Augenheilkunde und am Ende ein mega Quartal. Arbeitsbeginn ist 8 Uhr, es geht los mit Frühbesprechung. Jeden Tag gibt es einen kurzen Vortrag zu Krankheitsbildern der Augenheilkunde (AÄ + OÄ, wir PJs haben auch in den 3 Monaten jeweils einen gehalten). Ca. 8:30 Uhr geht es dann runter in die Ambulanz. Wir waren 3 PJs (2x ambulantes Quartal, 1x Wahlfach) und schlussendlich alle in der Ambulanz unterwegs. Es gibt auch eine Station, dort als PJ Zeit zu verbringen, lohnt sich aber eher nicht (ich hab's mir mal einen Tag angeschaut, der Lerneffekt in der Ambulanz ist aber wesentlich größer). In den OP darf man auch mit, wenn man möchte. In der Ambulanz waren wir die erste Woche mehr oder weniger "fest" einem/einer AA/AÄ zugeordnet, das war auch perfekt zum Reinkommen und Erlernen der Basisuntersuchungen (Visusprüfung, Augenmotilität, Pupillen, Bedienung der Spaltlampe,...). Ich habe am Anfang erstmal ein paar Tage hauptsächlich zugeschaut, da ich keine Vorerfahrungen durch Famulaturen hatte. Alle Ärzt:innen haben sehr gerne erklärt und sich immer Zeit für Unterricht genommen. War ein besonders spannender Patient da, haben wir auch teilweise (in Rücksprache mit Pat. natürlich) alle 3 den Befund angeschaut. Sobald man sich selbst dafür bereit fühlt, darf man sich Patient:innen erstmal alleine anschauen & dokumentieren, was man gesehen hat (oder auch nicht...), und diesen dann einem der AÄ vorstellen. Es ist auch immer mindestens ein Untersuchungsraum frei, den man als PJ benutzen kann. Der Lerneffekt war hier besonders groß, weil man sich eben erstmal selbst Gedanken machen muss. Ich habe es in 3 Monaten sicherlich nicht zur Facharztreife geschafft, aber ich habe ein grundlegendes Verständnis dafür entwickelt, wo im Auge welche Probleme entstehen können und wie bei den entsprechenden Krankheitsbildern die Anamnese aussieht. Der riesige Vorteil in der Augenambulanz ist, dass die AÄ viel Zeit und Motivation auf Lehre haben. Wenn man sich drauf einlässt, bekommt man einen tiefen Einblick in die Augenheilkunde. Meistens konnten wir zwischen 14 und 15 Uhr gehen, da dann das Regelprogramm der terminierten Patient:innen durch war. "Hilfsarbeiten", wie man sie (leider) aus vielen PJ-Quartalen kennt, gab es keine. Ich habe in den 3 Monaten genau 2 mal Blut abgenommen und 3 Zugänge gelegt. & wenn man mal früher weg muss oder irgendwas ist - war alles kein Problem. Die Stimmung im Team war super, alle verstehen sich untereinander gut und das wirkt sich auch auf den Wohlfühlfaktor als PJ im Team aus. Wir haben uns schnell als vollwertige Teammitglieder gefühlt. Ich bin morgens sehr gerne zur Arbeit gegangen! :-) Ich kann die Augenambulanz an der UMM uneingeschränkt weiterempfehlen, auch (oder besonders!), wenn man nicht vorhat, in die Augenheilkunde zu gehen. Es ist ein toller und für viele einmaliger Einblick in ein sehr spannendes Fach. Wo sonst kann man *in* das Organ reinschauen? ;-)

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