PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Innenstadt

Innere

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Geriatrie, Kardio, Gastro, RIN, ZNA, Sono-Funktion · 05/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Pros: - Sehr viele Rotationsmöglichkeiten auf verschiedenste Stationen, in die Funktionen und die Notaufnahme. Die interdisziplinären Stationen sind für die an Innerer Interessierten sehr zu empfehlen, auch natürlich Sono-Funktion und vor allem Notaufnahme. Es gibt auch Spezialambulanzen (zB Infektio, Rheuma, Tropenmedizin), in die man rotieren kann. - Überwiegend nette Assistenten, die sich trotz viel Arbeit um Bedside Teaching bemühen. Natürlich kommt das manchmal etwas zu kurz, zB im Vergleich zu einer Kreisklinik, wo es ruhiger und familiärer ist. - Außergewöhnlich engagierter PJ-Beauftragter Herr Angstwurm (und Frau Parvez), der sich viel Mühe gibt und immer versucht, Studentenfeedback zu bekommen und das Ausbildungsprogramm dementsprechend zu verbessern. - Sehr viel Lehrangebot mit täglichen Fortbildungen in Themen der Inneren, Radiologie, EKG, etc. - Wenn man sich als PJ-Gruppe gut organisiert, kann man relativ frei rotieren und auch spontan noch Rotationen mit anderen Studenten tauschen, wenn nötig. - Eigene PJ-Zimmer mit eigenen PCs und Spinden. Cons: - Damals gab es keine Transponder für PJ-ler. Das sollte aber womöglich inzwischen schon anders sein. - Die Kardiologie war auffällig desinteressiert, PJ-Studenten im täglichen Alltag im Teaching zu integrieren (ausdrücklich ausgenommen sind hier die wöchentlichen EKG-Kurse, die wirklich meistens sehr gut waren). Es geht nur darum, „seine“ Aufgaben abzuarbeiten: Blut, Viggos, Blut, Blut, Aufnahmen (oft bis nach 17 Uhr). Das ist sicher eine Woche lang lehrreich, aber darüber hinaus fühlt man sich sehr oft als Fließbandarbeiter, der sehr spezielle Aufgaben hat, und kaum die Möglichkeit hat, einen Überblick über die Kardio zu bekommen. - Manchmal einfach zu viele PJ-ler. Fazit: Sehr lehrreiches Tertial, das sehr viel Spaß gemacht hat. Mit etwas Eigeninitiative und Interesse kann man hier als PJ-ler wirklich eine gute Ausbildung bekommen. Man sollte sich sicher Gedanken darüber machen, wohin man rotieren will, und welche Fortbildungen einen interessieren, denn das Angebot ist groß. Es gibt sehr offensichtlich ein durchdachtes Lehrkonzept, das auch ständig optimiert wird.
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