PJ-Tertial-Bericht am Bethlehem

Innere

Stolberg, Deutschland · 8 Wochen · Station A3, A5, A6, A7, B3/ C3, B1 und NA · 11/2021 – 03/2022

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 5
Betreuung 4
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
150

Erfahrungsbericht

Pro: - Man hatte die Möglichkeit relativ selbstständig zu arbeiten (da sowieso immer Personalmangel geherrscht hat). - Die Arbeit in der Notaufnahme hat mit Abstand am meisten Spaß gemacht und die Intensivstation war auch sehr interessant. - Man durfte oft früher gehen, meist zwischen 14 und 15 Uhr statt erst um 16:30 Uhr. - Man hatte 2 Wochen Studientage zur Verfügung, die man irgendwann, aber am Stück nehmen sollte. - Es gab 3x /Woche Unterricht, allerdings nicht aus der Inneren, sondern aus der Pädiatrie, Chirurgie und Gynäkologie. Mir persönlich hat besonders der Chirurgie-Unterricht sehr gut gefallen, aber ich möchte auch Chirurgin werden und mache nun mein chirurgisches Tertial dort. Contra: - Es gab absolut KEINEN Unterricht oder irgendwelche Fortbildungen in der Inneren. - Die Personallage war von Anfang an extrem chaotisch und hat sich gefühlt nur noch verschlechtert. Allein in den ersten 2 Wochen gingen drei Ärzte und zwei neue kamen. Ein eingespieltes Team habe ich in der ganzen Zeit nicht erlebt. - Die gesamte Abteilung war chronisch unterbesetzt, worunter ganz besonders die jungen Assistenzärzte leiden mussten. Diese waren oft mit der Menge an Arbeit überfordert und wurden meiner Meinung nach ziemlich alleine und im Stich gelassen, sodass sie auch kaum Zeit hatten, uns PJ Stundenten etwas beizubringen oder zu erklären. (Ich habe ein mal 2 Wochen auf einer Station mit zwei Assistenzärzten verbracht. In der ganzen Zeit wurde nie mit mir geredet, nur wenn ich Blut abnehmen oder einen Zugang legen sollte. Fragen wurden relativ kurz & knapp beantwortet.) - Der leitende OA hatte ziemliche Stimmungsschwankungen. Ich habe es in den dreieinhalb Monaten möglichst vermieden mit ihm zu arbeiten und würde euch dasselbe raten. Ich weiß nicht, wer von den Assistenzärzten aktuell noch da ist, aber ich kann euch stattdessen empfehlen, euch an Dr. Golias zu wenden, wenn ihr etwas lernen wollt. Ich hoffe, dass sich die Personallage mittlerweile verbessert hat und die Ärzte nicht mehr chronisch überfordert sind. Wenn es etwas entspannter wird, könnte es dort durchaus Spaß machen. Ansonsten kann ich ein Tertial dort nicht unbedingt empfehlen. Alles Gute und viel Erfolg!

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