PJ-Tertial-Bericht am Pfeiffersche Stiftung Magdeburg
Allgemeinchirurgie
Magdeburg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Allgemein- und Viszeralchirurgie
·
06/2021 – 11/2021
Veröffentlicht am
2.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
3
Unterricht
3
Betreuung
3
Freizeit
2
Station / Einrichtung
3
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 650
Erfahrungsbericht
Also... Pfeiffers ist ein kleines Krankenhaus was ein gechilltes PJ verspricht. Allerdings soll nun das chirurgische Tertial gesplittet werden, was ich nicht genau weiß ob das nun durchgezogen wird. Wir waren die letzten, die das komplett bei der Allgemeinchirurgen machen konnten. Die Orthos wollten auch nicht, dass wenn man rotiert, dass man die Fehltage alle gebündelt am Ende bei denen nimmt. Heißt wenn ihr hierher kommt, dann vllt nicht als 3. Tertial oder informiert euch nochmal in einem höheren Jahrgang, wie die Regelung nun ist. Stationsalltag auf der Allg. Chirurgie war entweder ziemlich gechillt oder mega stressig :D Man musste morgens nach der Vitite (7 Uhr beginn) erstmal die ganzen Blutentnahmen und Braunülen machen. Das war manchmal extrem viel. Ich war froh, dass wir zu zweit auf Station waren. Danach kamen die Neuzugänge. Man hat immer die Aufnahmen untersucht und später bei der Zugangsvisite den Oberärzten und Chef vorgestellt. Wichtig: bei allen Patienten die Pulse prüfen. Bei 6 Aufnahmen und OPs, in denen man assistieren soll war das unter Umständen schon mal stressig. Aber die Assistenten sind auch mit eingesprungen. Im OP war es für mich als Chirurgie-begeisterte sehr frustrierend. Man durfte ausschließlich Haken halten, bisschen saugen und tackern. Es wurde kaum eine Wunde vernäht und das durftest du ja dann eh nicht machen. Deshalb muss ich sagen, dass ich nicht nochmal bei Pfeiffers PJ machen würde. Zumindest nicht, wenn ihr eigentlich ganz gern was chirurgisches machen wollt. Während der OPs wirst du ab und zu was vom Chef oder Oberarzt gefragt. Eigentlich hieß es immer, dass man bei der Schilddrüsen OP geroasted wird.... aber der Chef hat dann irgendwie doch nicht wirklich was gefragt. Keine Ahnung ob er nur einfach keinen Bock hatte :D Mittagessen hat man aber so gut wie immer bekommen oder konnte sich das eben holen und später essen. Nach der Zugangsvisite ca 12:30 Uhr war es dann entspannter.... Dann kam es auch oft vor, dass man gegen 14:30/15:30 schon gehen konnte. Daher ist es an sich ein entspanntes Tertial, aber wenn ihr wie gesagt ein wenig selbst operieren wollt geht woanders hin.
Bewerbung
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