PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Regensburg

Radiologie

Regensburg, Deutschland · 8 Wochen · Station CT, MRT, konv. Röntgen, Angio, Ultraschall · 12/2021 – 04/2022

Veröffentlicht am

1.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Die Radiologie am UKR ist eine freundliche Abteilung. Die Betreuung durch die beiden PJ-Beauftragten ist sehr persönlich. Man steht zu Ihnen in sehr engem Kontakt und jede Frage wird gerne beantwortet. Grundsätzlich sieht der Tag eines PJlers so aus, dass man zum Teil fix im CT oder MRT zum Aufklären und Nadellegen eingeteilt ist. Während dieser Schichten ist es nahezu nicht möglich, nebenbei was in der Befundung zu lernen, sondern man klärt der Reihe nach Patienten für die Untersuchungen auf. Das kann auf Dauer sehr nervig werden, da man doch das Gefühl hat, dass auch die Ärzte und MTRAs sich teilweise drum kümmern könnten. Das ist aber von Person zu Person unterschiedlich. Wenige Ärzte übernehmen den Großteil selber. Ansonsten ist man in der Befundung von CT, MRT oder konv. Röntgen sowie in der Angiografie oder dem Ultraschallzentrum eingeteilt. Aufklärungsschichten sind vormittags von 9 bis 12 und nachmittags von 12:30 bis 15 Uhr. Zumeist, je nach Anzahl weiterer Famulanten oder PJler, hat man pro Tag eine Schicht und ist den restlichen Tag in einer Befundung eingeteilt. Da schaut man dann Ärzten über die Schultern und diese erklären dabei viel, das war sehr angenehm. Je nach Engagement und Komplexität der Untersuchung, konnte man auch eigene Befunde anfertigen und diese mit den Ärzten besprechen. In der Angiorotation ist man dann fest in der Angio dabei und kann, ebenfalls je nach Engagement und Komplexität der Untersuchung, zumindest am Tisch stehen oder auch mal helfen und selber was machen. Im US-Zentrum konnte man viel zuschauen und auch eigene Patienten vorschallen. Während der Angio- und US-Rotationen war man vom lästigen Aufklären befreit. Spannend war auch die CT-Intervention. Der zuständige Oberarzt war sehr an Lehre interessiert und man konnte auch mal bei einer Punktion assistieren. Leider ist keine Rotation dorthin vorgesehen und man kann nur sporadisch vorbeischauen. Mal noch als typischer Tagesablauf: 8:15 Frühbesprechung, dann ab 9 bis 12 Aufklärungen, nachmittags in die Befundung und ab 15 Uhr Feierabend. Alles in allem ist das Tertial in der Radiologie viel entspannter als andere. Je nach Motivation kann man viel machen und lernen. Die Arbeitszeiten um die anwesenheitspflichtigen Aufklärungsschichten waren sehr "flexibel" und Schichttausch mit anderen Studenten waren auch kein Problem. Sehr positiv war das wöchentliche Lunch and Learn mit dem Chef. Einladung zum Mittagessen und dann eine Stunde gemütliches Geplaudere über radiologische und vor allem nichtradiologische Themen. Neu eingeführt wurde bei uns ein wöchentliches Seminar. Dort wurde jede Woche durch einen anderen Radiologen ein Themengebiet wie bspw. "Thoraxröntgen" mit Bildern besprochen. Ich kann das Tertial jedem empfehlen. Man muss allerdings schauen, dass man nicht zu viel bei den Aufklärungen missbraucht wird. Neben diesem Punkt hat man ein lehrreiches und vor allem freundliches Tertial, welches super Arbeitszeiten bietet, um auch nebenbei mal was für die Doktorarbeit oder Ähnliches zu schaffen.

Bewerbung

Die Abteilung scheint gerne spontan und viele Studenten einzustellen.

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