PJ-Tertial-Bericht am Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung

Anästhesiologie

Hannover, Deutschland · 8 Wochen · Station Haupt-OP Henriettenstift & Intensivstation, Neu-Bethesda OP, NEF Gehrden · 05/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650

Erfahrungsbericht

1. Miteinander / Ansehen des PJlers - Sehr nette Vorstellung des PJlers in der Morgenrunde - Generelles per du mit Assistenten als auch mit Oberärzten. Flache Hierarchie, Arbeiten auf Augenhöhe miteinander statt gegeneinander 2. Einarbeitung, Einsatzbereich, Flexibilität - Rundgang und detaillierte Einweisung in die Gegebenheiten - Klare Kommunikation des Einsatzbereiches. Bereits vorhandene Aufteilung der Einsatzgebiete ab Tag 1. Mit möglicher Flexibilität in der Planung /Rotation für den Fortlauf des PJ-Tertials - Längste Einsatzzeit in Haupt-OP Henri (MKG, Unfall/Ortho, ACH, Gefäß); Gynäkologische OPs im Neu-Betesda, Vier Wochen Intensiv, Durch eigenes Engagement organisierte NEF-Fahrten in Gehrden. 3.Lehre - Fachübergreifender PJ Unterricht einmal wöchentlich, qualitativ schwankend, aber grundsätzlich befriedigend - PJ Unterricht für Innere Medizin (EKG etc.) war für andere Fachrichtungen nicht zugänglich. - Praktische anästhesiologische Lehre im PJ-Alltag sehr gut, unterstützt durch engen Kontakt mit Oberärzten und wechselnden OPs. 4. Eigenständiges Arbeiten / Betreuung - Vom ersten Tag an selbstständiges Arbeiten, zu Beginn begleitete Intubation bis hin zur vollständigen, eigenverantwortlichen Durchführung der Einleitung, intraoperatives Management, Ausleitung, gegen Ende des Tertials. Dies wurde allseits vom leitenden Arzt überwacht, sodass man ein sicheres Gefühl bei Ausführung der Tätigkeiten hatte. - Durchgeführte Tätigkeiten: Intubation (oral, nasal) // LAMA // Legen von Braunülen, Arterien & ZVKs // periphere Nervenblockade // Spinalanästhesie // Anlegen und Ziehen von Thoraxdrainagen // Bronchoskopie // Kardioversion 5. Sonstiges: NEF des Henriettenstifts aufgrund von organisatorischen Problemen, anders als auf der PJ-Seite angegeben, nicht möglich. Nach mehrmaligem Fragen und Eigeninitiative konnte man ausweichsmäßig in Gehrden mitfahren. Dort war eine sehr nette, kollegiale Atmosphäre, eigenständiges Arbeiten und Übernahme notärztlicher Tätigkeiten (Braunüle, Rea etc.). Leider mit ÖPNV schlecht zu erreichen. 6. Fazit: Von meinen drei PJ-Tertialen mit Abstand das beste, da aufgrund der netten Atmosphäre und des adäquaten Einsatzes von Medizinstudenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, ein vernüftiger Rahmen geschaffen wurde. So sollte es sein!

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