PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Baden

Chirurgie

Baden, Schweiz · 8 Wochen · Station Allgemein/Viszeralchirurgie, Orthopädie/Traumatologie, Urologie, Notfall · 12/2021 – 04/2022

Veröffentlicht am

2.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 6
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1400
Gebühren
450 ( Miete Personalwohnheim), für jede Überweisung auf deutsches Konto 20

Erfahrungsbericht

Als jemand, der sich schon vorher sicher war, dass Chirurgie nicht mein Ding ist, war die Zeit im KSB in Ordnung. Man wird immer auf Uro, Notfall, Allgemein/Viserzal und Ortho für je nach Bedarf 3-5 Wochen eingeteilt. Allgemein/Viszeralchirugie bekommt man nicht so viele OPs zu sehen und häufig dieselben. Ansonsten hilft man etwas auf Station und bereitet die Patientenvorstellung für den nächsten Tag vor. Einige von den OA/Chefs können manchmal etwas speziell/cholerisch sein, aber ansonsten sind die AA und meisten OA sehr nett. Auf der Ortho/Trauma ist man extrem viel im OP, teilweise von 7.45-17.00 Uhr. Leider nicht sehr abwechslungsreich. >50% der Eingriffe sind Hakenhalten beim Hüft-TEP. Wer OPs und Ortho mag, kann hier bestimmt viel mitnehmen. Für mich war es sehr anstrengend und eher nervig. Auf der Uro arbeitet man in einem mega netten Team. Kann sich sehr viele verschiedene Eingriffe anschauen, selten gibt es da aber im OP etwas für die PJ-ler/UA zu tun. Es gibt einen Da-Vinci und die OAs lassen einen da auch gern mal im Simulator den mal ausprobieren, was viel Spass macht. Der Notfall ist immer gut voll und spannend. Das KSB deckt auch ein grosses Spektrum ab und man bekommt viel zu sehen, insbesondere weil unter der Woche interdisziplinär gearbeitet wird. Man kann Patienten untersuchen, Ultraschall machen, usw. Hat mir persönlich am besten gefallen. Blutabnehmen/Zugänge legen machen hier (wie auch fast überall in der Schweiz) die Pflegekräft. Ist auch mal gut, dass nicht morgens für 1 h lang machen zu müssen :) Das Personalwohnheim ist ganz ok. Jeder hat eigenes Bad und eine Miniküche mit einer Kochplatte. Es gibt nix an Töpfen/Geschirr etc. Muss man alles selber mitbringen. Es gibt keine Gemeinschaftsräume. Man macht ca. 1x/Woche Rufdienst und 1x/Monat Wochenendrufdienst für 2. OP-Assistenz. Da wird man auch immer mal gerufen. Für den Wochenendrufdienst bekommt man dann am nächsten Wochenende den Freitag und den Montag frei, was ganz nice ist. Umgebung vom Spital ist jetzt nicht so spannend. Die Nähe zu Zürich ist gut. Zu den Skigebieten fährt man mindestens 45 min, zu den grösseren/schöneren in der Zentralschweiz eher so 1 1/2 Stunden. Das Arbeitsklima ist insgesamt echt gut. Die meisten sind mega nett und hilsbereit.

Bewerbung

Prinzipiell schon länger im Voraus (2 Jahre), aber man kann immer versuchen anzufragen/sich auf die Warteliste zu setzen und dann kommt man auch an Nachrückplätze, wenn jemand absagt.
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