PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Ulm

Innere

Ulm, Deutschland · 8 Wochen · Station Nephrologie (M2A), Intensivstation (M3G) · 01/2022 – 03/2022

Veröffentlicht am

2.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 2
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
649
Gebühren
649

Erfahrungsbericht

1. Teil Nephrologie Pro Sehr nette und bemühte StationsärztInnen. Je nachdem wieviel Zeit ist findet auch etwas teaching statt. Es wird darauf geachtet, dass man als PJlerIn auch mal praktische Sachen wie z. B. Aszitespunktionen machen darf oder bei Demers-Katheteranlagen, Nierenpunktionen o. Ä. mitgehen kann. Die Betreuung eigener PatientInnen durch die PJlerInnen wird zumindest versucht. Man nimmt häufig PatientInnen auf und schreibt Arztbriefe. Kontra Häufig sind mit BlockstudentInnen und FamulantInnen zusätzlich viele StudentInnen auf Station sodass die Betreuung und Lehre bei den PJlerInnen etwas untergeht. Der Leiter der Nephrologie Prof. Schröppel ist einerseits bemüht teaching bei den StudentInnen zu machen v. a. bei Visite jedoch häufig auf einem Level, dass zumeist nicht einmal die neueren AssistenzärztInnen folgen können weswegen man häufig nicht ganz so viel mitnimmt. Zudem vertritt er oftmals recht eigenwillige Ansichten und betrachtet z. B. Frauen in der Medizin sehr kritisch. So wurde einer 19-Jährigen Patientin durch ihn von einem Medizinstudium abgeraten und ein Studium als Physician Assistant vorgeschlagen, da er sie vor einer Fehlentscheidung bewahren wolle. 2. Teil Intensivstation Pro Der Großteil der ÄrztInnen und insbesondere die Pflege auf der Intensivstation ist sehr nett. Man sieht sehr komplexe und spannende Krankheitsbilder. Je nachdem welche ÄrztInnen da sind kann man auch praktische Tätigkeiten wie das Legen von Arterien und ZVKs gelegentlich übernehmen. Kontra Wieviel Lehre man erhält und an praktischen Tätigkeiten machen darf ist sehr stark von den diensthabenden ÄrztInnen abhängig. Zudem war während meines Tertialteils überlappend eine Physician Assistant anwesend, die bereits für eine Stelle an der Uniklinik in der Inneren vorgesehen war und mehrmals betonte, dass sie auf der Intensiv ist um praktische Tätigkeiten zu erlernen. So wurden die PJlerInnen oftmals ignoriert und die Physician Assistant deutlich vorgezogen. Nachdem ich um einen Wechsel auf eine andere Station gebeten hatte besserte sich die Lage zumindest etwas. Die Lehre durch Fach- und OberärztInnen auf der M3G ist mehr als dürftig. So war meine einstündige Abfrage inklusive Lehre durch Prof. Rottbauer im Zusammenhang mit einer der eher selten vorkommenden Chefarztvisiten vermutlich mehr Lehre als ich in meinen 4 Wochen insgesamt durch FachärztInnen auf der M3G erhalten habe.

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