PJ-Tertial-Bericht am Institut für Rechtsmedizin Leipzig

Rechtsmedizin

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station Sektionssaal, Leichenschau vor Ort · 11/2021 – 01/2022

Veröffentlicht am

1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Jeden Vormittag sind mal mehr mal weniger spannende Sektionen, an denen man mitwirken kann, indem man nach und nach lernt, Organpakete zu entnehmen und zu präparieren. Fragen kann man jederzeit stellen, die Stimmung im Saal ist meist sehr gut. Mittagessen ist eigentlich immer möglich. Selten, also eigentlich nur bei Tötungsdelikten, kann das es auch mal länger gehen. Ab und zu kann man mit zu Außeneinsätzen fahren oder an Konsilen teilnehmen. Dort steht vor allem die Leichenschau bzw. die körperliche Untersuchung im Fokus. Es besteht auch die Möglichkeit, selbst Gutachten zu schreiben. Die FachärztInnen und Assistenzärzte sind sehr nett und auch bemüht zu lehren. Die Oberärzte und der Chefarzt beachteten mich als PJlerin eigentlich nicht weiter, was mich auch weniger gestört hat. Doch in dem Moment, als ein männlicher PJler mit hinzu kam, bekam dieser an einem Tag mehr Aufmerksamkeit durch den leitenden Oberarzt, als ich in 6 Wochen. Meinem Kollegen wurde dann persönlich gezeigt, wie man näht und noch am ersten Tag durfte er mit zu einem Einsatz, während ich nie gefragt wurde. Seitdem der männliche PJler mit am Institut war, gab es auch jeden Tag Fallnachbesprechungen der Sektionen des Tages. Kurzum, bei der Chefetage scheint man es als Mann leichter zu haben, auch wenn ich außer der Ungleichbehandlung nichts erleiden musste. Vielen Dank an das Ärtzeteam und die Sektionsassistenten für die schöne Zeit!

Bewerbung

Ich habe mein chirurgisches Tertial am UKL gesplittet mit Rechtsmedizin, was zum Glück über den PJ Beauftragten sehr gut kurz vor dem Einschreibetermin ging.

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