PJ-Tertial-Bericht am Spital Herisau
Allgemeinchirurgie
Herisau, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station 3,5
·
11/2021 – 03/2022
Veröffentlicht am
1.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1300 CHF
Erfahrungsbericht
Mir hat das Tertial in der Chirurgie im Spital Herisau sehr sehr gut gefallen.
Das Team ist außergewöhnlich nett, man findet sofort Anschluss und wird super freundlich aufgenommen. Ein großer Vorteil ist natürlich auch das Leben im Personalwohnheim, wo man andere PJler, Famulanten oder Ärzte kennenlernt.
Ingesamt ist der Arbeitsalltag sehr frei, man kann, wenn man möchte, immer in den OP oder in die Sprechstunde der OA mitgehen oder man hilft auf der Station mit. Schade fand ich es, dass im Spital Herisau nur die UAs der Mediziner auf den Notfall kommen und man in der Chirurgie nur selten auf dem Notfall ist. Ab und zu wurde man aber zum Nähen gerufen.
Auf der Station geht man hauptsächlich zur Visite, arbeitet diese dann aus und schreibt Austrittsberichte. Man darf auch selbst Patienten betreuen, wenn man möchte. Im OP wird man als 1. oder 2. Assistent eingesetzt, darf eigentlich fast immer zunähen oder klammern (am besten immer fragen, falls die OA das nicht von selbst anbieten) und man darf auch schon mal die eine oder andere Schraube selbst reindrehen.
Außerdem gibt es regelmässig Fortbildungen für die Assistenten, zu denen man immer hingehen kann.
Generell ist das Teaching etwas weniger als in deutschen Kliniken. Am besten man stellt viele Fragen, dann wird einem auch viel erklärt. Da die Chirurgie im Spital Herisau sehr breit ist und neben Viszeral- und Trauma auch Gefäss- und Thoraxchrirugische und sogar urologische Patienten mit betreut werden, kann man umfangreiches Wissen erlangen.
Pickett-Dienst hat man etwa 1-2x pro Woche, an Wochenenden kann man arbeiten, muss man aber nicht :)
Bis zum nächsten Skigebiet ist es ca. 1/2 Stunde, der Säntis (der Hausberg von Appenzell) ist auch ca. 1/2 h entfernt. :)
Insgesamt kann ich das Tertial sehr empfehlen, es hat mir Riesen großen Spaß gemacht!
Leider ist die momentane Situation ein bisschen unsicher, da es in meiner Zeit einen Chefwechsel gab und man noch nicht weiß, wie sich alles entwickeln wird.
Bewerbung
Bewerbung ca. 1 Jahr im Voraus.
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