PJ-Tertial-Bericht am Parkkrankenhaus Leipzig-Suedost

Kinder/Jugendpsych.

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station Jugendstation · 11/2021 – 03/2022

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
419

Erfahrungsbericht

Ich habe mein Wahltertial auf der Jugendstation der KJP absolviert und war wirklich sehr zufrieden. Dienstbeginn war immer um 8:00 mit der Übergabe. Die Aufgaben waren sehr vielfältig. In den ersten ca. zwei Wochen habe ich viel hospitiert (Gruppentherapien, Aufnahmegespräche, Kurvenvisiten, Therapiebesprechungen, Fachtherapien, selten auch bei Einzelgesprächen) und die ärztlichen Aufgaben gemacht (Blutabnahmen, körperliche und neurologische Untersuchungen etc.). Bald hatte ich dann aber auch meine erste eigene Patientin und konnte selbst die Einzelgespräche führen, Anamnesen erheben, Gesprächsgruppen vertreten, Patient*innen in der Therapiebesprechung vorstellen, Arztbriefe verfassen. Dabei wurde ich wirklich sehr gut betreut und besprach einmal wöchentlich meine*n Patient*in im Einzelgespräch mit dem Oberarzt. Dabei wurden mir grundsätzlich nur die Krisen-Patient*innen überlassen, also die, die nur zur Stabilisierung für ca. 2 Wochen blieben. Natürlich gab es auch weniger spannende Aufgaben, wie Labore in die Epikrisen einzutragen, jedoch fühlte ich mich weder ausgenutzt noch zu wenig gefordert. Mit dem Team verstand ich mich sehr gut und ich fühlte mich sehr gewertschätzt. Dienstende war offiziell um 16:00. Anfangs konnte ich meist schon zwischen 15-15:30 gehen, später brauchte ich dann doch meist die ganze Zeit, um alles zu erledigen. Negativ war zum einen, dass ich nicht die Chance hatte, auf eine der anderen Stationen zu rotieren/hospitieren. Grundsätzlich wird keine Rotation aber eigentlich eine Hospitation gestattet, aufgrund von vielen Corona-Krankheitsfällen etc. hat es bei mir aber leider nicht funktioniert. Zum anderen habe ich leider nie an dem PJ-Unterricht teilgenommen, weil der bei mir einfach nicht in den Tagesablauf passte (er inteferierte mit OA-Visiten und meiner Mittagspause). Das fand ich etwas ärgerlich. Zudem gibt es auch nur PJ-Unterricht im Haupthaus in Chirurgie, Innere und Anästhesie - die Psychiatrie macht da leider nicht mit. Alles in allem wirklich ein sehr gutes Tertial, in dem mir viel Vertrauen entgegengebracht wurde, ich mich sehr gefordert aber durch super Betreuung nie überfordert gefühlt habe.
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