PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital St. Gallen

Allgemeinchirurgie

St.Gallen, Schweiz · 8 Wochen · Station 0305 · 11/2021 – 03/2022

Veröffentlicht am

2.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 5
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1085

Erfahrungsbericht

Ich kann ein Tertial in St. Gallen jedem empfehlen, der viel Wert auf Freizeitgestaltung, OP-Zeit und einen netten Umgang mit den Kollegen legt. In der Allgemeinchirurgie ist man hauptsächlich zum Hakenhalten im OP eingeteilt. Je nachdem wie lange man schon da ist und wie gut einen die Operateure/innen kennen, darf man auch nähen und andere kleine Tätigkeiten (Kamera führen, Trokar setzen, etc.) übernehmen. Auf Station gibt es leider wenig zu tun. Man bereitet vor allem Briefe vor und macht Patientenvorstellungen für den Rapport. Es gibt Rufdienste zu denen man eingeteilt wird, unter der Woche nachts und am Wochenende auch tagsüber. Dafür gibt es dann einen Aufschlag aufs Gehalt. Im OP und in den Diensten wird man auch für die Gefäßchirurgie mit eingeteilt und zu Organexplantationen gerufen. Einmal pro Woche findet eine Weiterbildung statt, die ist mal mehr mal weniger gut. Wenn man Zeit hat und nicht im OP ist, kann man aber auch immer zu den Weiterbildungen der Inneren und zur Radiologie-Fortbildung gehen, die sind sehr gut. Blutentnahmen macht man hier nicht, genauso wenig wie Flexülen legen, DKs oder Magensonden. Das übernimmt alles die Pflege. Der Arbeitstag endet in der Regel gegen 15.30 Uhr, außer die OPs dauern länger. Das Team nimmt einen sehr gut auf, vor allem die Assistenzärzte/innen. Mit der Pflege hat man wenig zu tun, aber die waren trotzdem immer hilfsbereit und freundlich. Ganz besonders sollte ich erwähnen, dass ich noch nie so viele nette und freundliche OTAs erlebt habe. Man bekommt in der Chirurgie pro Monat einen Essensgutschein und alle Mitarbeiter zahlen nur die Hälfte für Kaffee und Mittag. Für eine Miete von 350Fr bekommt man ein Zimmer im Personalwohnheim. Das würde ich auch jedem empfehlen. Die meisten Unterassistenten wohnen dort, man kocht zusammen, trifft sich und geht auch das eine oder andere mal gemeinsam feiern. Die Betreuung durch das Personalwesen war super. Ich hab immer rechtzeitig alle wichtigen Informationen bekomme und wusste wann ich wo sein soll. Man ist am Anfang direkt einer Station und damit einem Stationsarzt/in zugeordnet und wird von demjenigen betreut. St. Gallen ist keine besonders große Stadt, aber ganz liebenswert. Man erreicht von hier in ca. 45min. das nächste Skigebiet, Langlaufloipen gibt es direkt am Stadtrand und es gibt viele schöne Wanderwege in der Umgebung. Nicht zu vergessen der Bodensee in unmittelbarer Nähe. Das Einkaufen ist etwas teurer, als man es von Deutschland gewohnt ist. Für größere Einkäufe sind wir dann meist mit dem Auto fix rübergefahren nach Österreich.

Bewerbung

Ich hab mich 2 1/2 Jahre im Voraus beworben. Von anderen weiß ich, dass man auch kurzfristig mal auf einen Platz hoffen kann, dann aber eher in anderen Abteilungen.

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