PJ-Tertial-Bericht am St. Adolf-Stift Reinbek

Anästhesiologie

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP + Intensivstation · 09/2021 – 12/2021

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
250

Erfahrungsbericht

Ich hatte eine sehr gute Zeit in der Anästhesie in Reinbek. Das Team ist durchweg sehr sympathisch und kompetent, alle, angefangen beim Chefarzt und den Oberärztinnen und Oberärzten bis zu den AssistenzärztInnen sind sehr bemüht einem etwas beizubringen und man merkt Ihnen die Freude dabei an. Dies hat sich selbst in der sich zuspitzenden Corona-Welle, die dementsprechend für alle mit einer deutlich erhöhten Arbeitsbelastung einherging, so fortgesetzt. Die Hierarchie ist ziemlich flach, man findet immer ein offenes Ohr und Probleme werden schnell und unbürokratisch gelöst. Die Klinik hat 10 OP Säle, also eigentlich immer genug zu tun und zu sehen. Abwechslungsreiches Programm mit Allgemein, Unfallchirurgie, Handchirurgie und Ortho aber auch Uro und Geburten. Es wurde sich erfreulicherweise sehr für mich eingesetzt, dass ich trotz Corona die Möglichkeit hatte eine Schicht auf dem NEF mitzufahren. Eine (mindestens) 4 wöchige Rotation auf die Intensivstation ist möglich und war lehrreich. Das Unterrichtsangebot in Reinbek ist sehr umfangreich und findet mindestens 1x pro Tag in den verschiedensten (examensrelevanten) Fächern statt, oft auch von den Chef und Oberärzten der Abteilungen durchgeführt. Kleines Manko: Wohl auch durch die zurecht guten Bewertungen und die restriktiveren Corona-Vorgaben in anderen Krankenhäusern, die weniger Famulanten aufgenommen hätten, waren in der Anästhesie zwischenzeitlich zu viele Studenten gleichzeitig (ca. 10). Nach Ende der Semesterferien hat sich diese Situation dann aber deutlich gebessert. Außerdem war es am Anfang ohne feste "Zuteilung" zu einem Arzt oder OP-Saal etwas schwieriger sich zurechtzufinden und einzuleben, mit etwas Eigeninitiative und der Hilfe des wirklich netten Teams dann aber gut machbar und eben dementsprechend auch flexibler. Die Arbeitszeiten sind wenn gewünscht sehr human auslegbar. Freitags ist in der Anästhesie Studientag. Auf eine Mittagspause mit kostenloser Verpflegung in der Mensa für die Studenten wird von allen Seiten wert gelegt. Die Klinik liegt ausserhalb Hamburgs, ist aber mit der S-Bahn (morgens 10, nachmittags 20min Takt) gut zu erreichen.

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