PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Nuernberg

Innere

Nuernberg, Deutschland · 8 Wochen · Station Zentrale Notaufnahme Klinikum Nord · 10/2021 – 12/2021

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Meine Zeit in der Notaufnahme im Klinikum Nürnberg Nord war für mich der beste Teil meines PJs. Im Team waren alle ausnahmslos sehr nett und gewillt mir Dinge beizubringen oder auch mit mir gemeinsam zu lernen. Die Hierarchien sind, wie es in der Notfallmedizin sein sollte, eher flach und man wird als vollwertiges Teammitglied gesehen. Man kann, in Absprache mit den Ärzten, zunehmend eigene Patient*Innen Aufnehmen (Anamnese, Untersuchung, Dokumentation) übernehmen. Jederzeit kann man dann alles nach Bedarf rückbesprechen und gemeinsam weitere Untersuchungen bzw. auch Therapien/Medikamente anordnen/verabreichen, wodurch man zunehmend Routine in den wichtigsten Krankheitsbildern gewinnt. Auch kann man immer fragen ob jemand Zeit hat gemeinsam z.B. eine Abdomensonographie zu machen, oder ob man z.B. unter Aufsicht eine Aszitespunktion oder ZVK-Anlage, etc. machen darf. Die Zusammenarbeit mit der Pflege klappte auch sehr gut. Die Pfleger*Innen sind meistens sehr erfahren und gut ausgebildet. Die Krankheitsbilder sind, wie von einer großen NA zu erwarten, sehr divers und jede/r Patient*In bringt neue Herausforderungen mit sich (bei mir war natürlich als großes Thema die Covid-Pandemie) auch echte Notfälle sind immer wieder Teil des Tagesgeschäfts. Ein sehr guter Teil war für mich auch der PJ-Unterricht bei OA Welker, der ca 1-2x/Woche stattfand und in dem man in sehr interaktiven Lehreinheiten und prüfungsorientiert (OSCE) die wichtigsten Themen der Notfallmedizin kennenlernen konnte. Zusätzlich gibt es regelmäßig (ca 1x/Monat) von OA Achterberg einen Kurs zur rapid sequence induction mit anschließender Übung von Notfallszenarien an einer Dummy-Puppe. Auch bei der Röntgenbesprechung kann man einiges lernen. Jeder darf Fälle stellen (auch PJler) und die zuständige Radiologin hat sehr detailliert die Bilder präsentiert (auch "einfache" Dinge durfte man ohne Tadel fragen). Größter Wehrmutstropfen ist die fehlende Bezahlung im PJ. Auch eine Wohnung musste ich komplett selbst organisieren (Wohnheim o.ä. wird nicht angeboten), was die Finanzierung insgesamt gar nicht so leicht macht. Ein weiterer Punkt ist, dass man keinen eigenen Computer-Zugang bekommt, weshalb man immer etwas umständlich fragen muss, ob einen jemand anderes einloggen kann. Ich würde das Praktikum in der ZNA allerdings au jeden Fall trotzdem wieder machen, da es die Erfahrungen und die gute Lehre für mich mehr als wett gemacht hat.

Bewerbung

Die Bewerbung verlief angenehm als "Initiativbewerbung" über das hauseigene Bewerbungsportal. Ich habe mich ca. 4 Monate vorher beworben und konnte auch noch einmal ganz einfach eine Verschiebung durchführen. Die zuständigen der Personalabteilungen waren freundlich und unkompliziert.
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