PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Wilhelmshaven
Urologie
Wilhelmshaven, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Urologie
·
07/2021 – 10/2021
Veröffentlicht am
2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
Erfahrungsbericht
Meine Zeit in der Urologie in Wilhelmshaven hat mir gut gefallen. Hier findet man tolle Ärzte, die einen als PJler wertschätzen und vollwertig ins Team integrieren.
Zu Beginn bekommt man einen Assistenzarzt als "Paten" zugeteilt, der immer als Ansprechpartner zu Verfügung steht und vor allem am Anfang alles erklärt.
Der Tag beginnt um 7h mit der Visite, danach konnte ich mich meist entscheiden, wo ich hinwollte. Auf Station hilft man den Assistenzärzten z.B. beim Blut abnehmen, bei den Sonos oder Briefe schreiben. Ich konnte auch jeder Zeit in die verschiedenen OPs gehen und dort zuschauen/ Haken halten. Auf Grund von enormen Personalmangel wurde man hier auch mal fest im OP eingeplant. Am Ende des Tertials durfte ich sogar Zirkumzisionen selbst durchführen. Wenn es in der Notaufnahme etwas Spannendes zu sehen gab, wurde ich immer angerufen und durfte dort dann Patienten untersuchen und diese selbst aufnehmen, Katheter legen usw.. Die Assistenzärzte lassen einen hier unter Aufsicht wirklich viel selbst machen! Die Oberärzte sind auch alle sehr engagiert und jederzeit bereit etwas zu erklären. Lehre für PJler wird hier wirklich ernst genommen und ist hier trozt des Personalmangels nicht zu kurz gekommen. Die Atmosphäre in der Uro war meist sehr locker und wir hatten immer Spaß :-)
Der PJ Unterricht wurde von den einzelnen Abteilungen unabhängig angeboten. Man musste den Unterricht selbst anfragen, aber wenn dieser einmal organisiert war, konnte man immer viel lernen. Wir hatten 2x/ Woche chirurgischen Unterricht und hatten uns am Ende auch Unterricht in Gyn und Päd organisiert. Dieser war immer sehr praxis-bezogen und hat einen super fürs Stex vorbereitet.
Das Gebäude des Klinikums ist wirklich sehr alt und von innen und außen nicht mehr schön anzusehen und wirkt verfallen. Ein Neubau wurde aber direkt neben dem alten Klinikum begonnen und ist wirklich dringend notwendig.
Die PJler werden in einem Haus neben dem Klinikum untergebracht. Hier gab es zwei 2er-WGs und drei einzelne Appartments.
Ich habe in einer der 2er-WGs gewohnt. Hier hat es mir gut gefallen, auch wenn die Einrichtung eher sporadisch und alt war. Die Wohnung war groß und das Zimmer mit Bett, Schrank, Schreibtisch, Sofa, Tisch und TV-Kommode ausgestattet. Kabelanschluss befindet sich im Zimmer, falls man seinen Fernseher mitbringen will. WLAN gab es leider nicht, bzw. es war so langsam, dass man nicht mal WhatsApp Nachrichten senden konnte. Die Küche war mit Wasserkocher, Mikrowelle und Kaffeemaschiene ausgestattet. Wir hatten sogar (im Gegensatz zu den Einzel-Appartments) eine kostenlose Waschmaschine im Bad.
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