PJ-Tertial-Bericht am Allgemeines Krankenhaus Wien

Hämatologie/Onkologie

Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station KMT - 21 J(ustin) · 11/2021 – 01/2022

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
circa 600 (das klassische KPJ-Gehalt)
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Pro Mischung aus internistischer IMC und hämatoonkologischer Station mit unglaublich netten Team. Sofort von der Pflege bis zum Chef per du, Umgang ist auch sehr leger und kollegial. Übergabe vom Nachtdienst gegen 08.00 Uhr, danach Anfälliges aus der Tagesklinik die sich ebenfalls auf der Station befindet. Dort darf man jeden Tag mindestens 1-2 Beckenkammpunktionen machen. Blutabnahmen und Zugänge laufen meistens über die Pflege. Sonst macht man als (K)PJlerIn Aufnahmen, Blutprodukte bestellen und Anhängen, Anmeldungen, Briefe, Punktionen (Pleura, BKP, BGAs,..) je nach Indikationsstellung. Bis auf die ZVKs die jeder TransplanatpatientIn bekommt (sehr schade, sonst kommt man bestimmt auf 5-7 pro Woche) darf man überall reinstechen. Im Endeffekt macht man bereits sämtliche Aufgaben die auch die AssistenzärztInnen auf internistischen Stationen machen selbstständig alla Rezepte ausstellen, Untersuchungen zuweisen und anmelden, Aufklärungsgespräche.. Ich hatte noch zusätzlich ein riesen Glück, dass zur selben Zeit eine Intensivistin und ein auswärtiger zurotierter Facharzt auf der Station waren die unglaublich viel zusätzlich erklärt hatten. Jeden Mittwochmorgen und -mittag findet das Transplantboard zwischen Hämatologie, KMT und Transfusionsmedizin statt bei der auf der Station zukünftige PatientInnen durchbesprochen werden. Ebenso sind Besuche bei anderen Tumorboards, Ambulanz (Prä-, Post-KMT) und wenn nicht gerade Covid auch auf 13i2 - der hauseigenen Intensivstation, sowie Nachtdienste möglich. Arbeitszeit ist wie von der Medizinischen Universität vorgegeben 35h/Woche, wobei 5h/Woche Selbststudium zuhause erledigt werden können. Demnach entweder jeden Tag etwas früher heimgehen oder einen Tag pro Woche freimachen. Fortbildungen gibt es als internistischer Mittag für Studierende und Assis jeden Dienstag zu unterschiedlichsten Themen der Inneren Medizin (Herzrhythmusstörungen, GI-Probleme, Immuntherapien, ..). Gratis Essen in der Mensa. Gratis Kleidung (Scrubs wie auf einer Intensivstation/OP). Kontra Das PatientInnenspektrum ist leider aufgrund der doch etwas eingeengten Indikationsstellung sehr schmal und beschränkt sich größtenteils auf AML, MDS, MPS, und allmögliche B-cell malignancies. Allerdings bringen die etwas älteren Jahrgänge zur Genüge internistisches Polymorbiditäts-Gepäck mit sich um auch Hardcore-Internisten bei Laune zu halten.

Bewerbung

Bewerbung circa 1-2 Jahre im Vorhinein über das Sekretariat der 1. Inneren (Mag. Dörsch). Da die KMT allerdings immer etwas unter dem Radar fliegt und wenig (K)PJ-Studierende dort sind geht dies wahrscheinlich auch kurzfristiger.
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