PJ-Tertial-Bericht am Stadtspital Triemli

Urologie

Zuerich, Schweiz · 8 Wochen · Station Etage D · 06/2021 – 08/2021

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich habe vier Wochen meines PJ in der Urologie im Stadtspital Triemli, während meines Aufenthalts umbenannt in Stadtspital Zürich, verbracht. Am ersten Tag wurde ich von der Chefsekretärin herumgeführt und den Ärzten vorgestellt. Man bekommt Kleidung von der Klinik gestellt, die man jederzeit in einem voll automatisiertem System austauschen kann. Ich habe Schlüssel für die wichtigen Räume bekommen und von der Personalabteilung einen Badge mit dem man Aufzüge benutzen, Zutritt zu Räumen hat und auch das Essen nach Aufladung bezahlen konnte. Dieses ist mit 8-12CHF natürlich etwas teurer als in Deutschland, aber die Auswahl war groß und das Essen gut. Der Lohn lag bei umgerechnet etwa 800€, wovon ca. 350€ für ein Zimmer im angeschlossenen Wohnheim in einem der drei Hochhäuser direkt am Spital abgezogen wurden. Von diesem hat man durch den Untergrund das Spital in 5 Minuten zu Fuß erreicht und das Zimmer war absolut ausreichend. Man hat ein eigenes Waschbecken, einen Kühlschrank und begehbaren Kleiderschrank. Wie in jedem PJ ist auch hier natürlich Eigeninitiative gefragt. Man ist hier als Unterassistent bzw. UHU gelistet und darf je nach Engagement mehr oder weniger machen. Das Team bestand größtenteils aus Leitenden Ärzten, die die Ambulanz betreuen und operierten. Man war aber hauptsächlich auf der Station beschäftigt, wo ich mit einer Assistenzärztin und einer Fachärztin die Patienten betreut habe. Dabei hat man Visite gemacht, Restharn- und Nierensonografie, Briefe geschrieben, Patienten aufgenommen und entlassen und als feste Aufgabe die Patientenliste für den Röntgenrapport, der jeden morgen stattfindet, erstellt. Man kommt auch in den OP zum Zuschauen oder assistieren, ich durfte bei einem Belegarzt sogar bei einer DaVinci OP assistieren, das war einmalig. Wenn man auf der Station soweit fertig ist und auch motiviert ist, kann man sich zu den leitenden Ärzten in die Sprechstunde setzen. Dienste musste ich keine machen und hatte die Wochenenden immer frei. Als Fazit kann ich nur sagen, dass die Zeit dort sehr schön und lehrreich war. Auch die Lage in Zürich war top, direkt unterhalb des Ütlibergs, dem Hausberg der Züricher, direkt an einer Straßenbahn- und S-Bahnstation.

Bewerbung

Ich habe mich ca. 10 Monate im Voraus direkt über das Sekretariat der Urologie beworben und ein paar Zeiträume zur Auswahl bekommen, aus denen ich mir den besten aussuchen konnte. Die Korrespondenz mit den verantwortlichen Stellen (Sekretariat/Personalmanagement) war zu jedem Zeitpunkt sehr gut möglich.

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