PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Aue
Innere
Aue, Deutschland
·
16 Wochen
·
Station In1, In2, In3
·
08/2008 – 11/2008
Veröffentlicht am
3.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
3
Unterricht
6
Betreuung
4
Freizeit
3
Station / Einrichtung
3
Details zum Einsatz
- Vergütung
- 400,00
Erfahrungsbericht
Aue hat noch recht wenig Studenten, deshalb ist Umgang und Stationsklima gut. Es werden 400, bald 600 Euro gezahlt, Essen und Unterkunft sind frei. Man rotiert durch alle drei Kliniken und bekommt ein gutes Bild von allgemeinversorgender innerer Medizin. Aue ist in allen Kliniken chronisch unterbesetzt. Deshalb ist man mehr Assistentsarzt als Student. Es gibt sehr wenige erfahrene Aerzte, von denen man lernen kann, und strukturierte Fortbildung findet de facto nicht statt. Da Gehalt gezahlt wird, herrscht mitunter der Anspruch, verfuegbar und gefuegig zu sein, insbesondere in der Inneren Klinik 2, die dem PJ-Beauftragten PD R. untersteht. Dort herrscht unangenehm despotisches Klima, der goesste Minuspunkt des Tertials. Er weigert sich kategorisch Studientage zuzulassen (mit Verweis auf das Gehalt). Da es keine Lehre gibt und nebenbei kaum Zeit bleibt, ist effektive Examsvorbereitung nicht moeglich. Man lernt einzig den Alltag eines deutschen Assistenten kennen: zu viele Patienten, zu wenig Zeit, alleinauf Station ohne Oberaerzte, unakademisch. Alles in allem frustran.
Bewerbung
Aue ist Lehrkrankenhaus der TU Dresden. Bewerbung unkritisch.
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