PJ-Tertial-Bericht am Knappschaftskrankenhaus Bochum

Chirurgie

Bochum, Deutschland · 8 Wochen · Station Unfallchirurgie, Transplantationschirurgie, Allgemeinchirurgie, Neurochirurgie · 07/2021 – 10/2021

Veröffentlicht am

3.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 4
Unterricht 2
Betreuung 4
Freizeit 4
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400€

Erfahrungsbericht

Das Tertial ist in mehrere Abschnitte eingeteilt, sodass man eigentlich in alle chirurgischen Fachbereiche der Klinik einen Einblick bekommen sollte. Das finde ich auch eine sehr gute Idee. Mir hat es auch überall gut gefallen, außer in der Allgemein-/Transplantchirurgie. Die Organisation über die Lehrkoordination ist auch perfekt - keine Kritik an dieser Stelle! 1 Mal pro Woche hat man eine halben Tag PJ-Unterricht, der auch sehr gut ist. Das große Problem ist nur die Allgemein-/Transplantchirurgie, denn diese Abteilung darauf besteht, dass man den Großteil des PJs in ihrer Abteilung verbringt, da dort ein drastischer Personalmangel herrscht. Man wird in dieser Abteilung von einigen AssitentInnen dermaßen unfreundlich behandelt und nur als Arbeitskraft benutzt. Der Frust im eigenen Job wird an den PJlern ausgelassen, wobei es doch gerade schlauer wäre netter zu den PJlern zu sein, wenn man doch schon keine neuen Kollegen finden kann. Auf die Visite wird man nur selten mitgenommen, da sie immer dann durchgeführt wird, wenn die PJler Blut abnehmen. Man kann nicht nicht so ganz entscheiden, ob einem die AssistentInnen eher leid tun sollen oder ob man sich über ihr Verhalten aufregen soll, weil sie eigentlich selbst unter den unmöglichsten Arbeitsbedingungen leiden. Es wurden die ganze Zeit unnötige neue Regeln erfunden aufgrund von Überarbeitung und Frustration. Man hatte das Gefühl dauerhaft drangsaliert zu werden von einigen Personen. Man muss 2 Dienste im Monat machen (dienstfrei nur am nächsten Tag möglich) und kriegt alle 2 Wochen einen Studientag. Es wird peinlich darauf geachtet, dass nur ein PJler pro Abteilung an einem Tag fehlen darf, da sonst die Station und der OP nicht funktionieren würde. Mehrere Gespräche mit dem Chef haben zu keiner Besserung geführt. Ich würde ein PJ dort nicht weiterempfehlen, schon gar nicht im dritten Tertial, weil wir echt Probleme hatten unsere Urlaubstage am Ende durchzusetzen, die wir uns ja alle fürs lernen aufgehoben hatten. Es wurde angedeutet, dass die Genehmigung für die freien Tage am Ende für zukünftige PJler nicht mehr gegeben wird! Die anderen Abteilungen waren alle super, vor allem die Unfallchirurgie! Die Bewertungen betreffen also eigentlich hauptsächlich die Allgemein-/Transplantchirurgie.

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