PJ-Tertial-Bericht am St. Anna-Virngrund-Klinik

Urologie

Ellwangen, Deutschland · 8 Wochen · Station 8 · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
752

Erfahrungsbericht

Die Urologie in Ellwangen ist die Einzige Urologie im gesamten Ostalbkreis. Ich war davor nur in der Urologie der Uniklinik gewesen und wusste deswegen nicht, was ich zu erwarten hatte. Ich bin mehr als positiv überrascht worden. Direkt ab Tag 1 war ich Teil des Teams - ich hatte zwar die obligatorischen Blutabnahmen zu erledigen, war aber ansonsten als vollständiges Mitglied des ärztlichen Personals anerkannt. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase habe ich regelmäßig alleine Sonografien durchgeführt, habe alleine Post-OP Wundkontrollen durchgeführt und habe Patienten aufgenommen - aber immer nur so weit und viel, wie ich in meiner Comfort-Zone bereit war zu tun. Die Assistenzärzte waren alle unglaublich nett und hilfsbereit. Alle Fragen die hatten wurden beantwortet und wenn ich Modi etwas unsicher war, hat jeder von ihnen sich die Zeit genommen um mir zu helfen und mir noch etwas beizubringen. Auch die OÄ waren sehr engagiert - ich war viel mit Ihnen im OP gelegentlich auch als 1. Assisztenz und durfte sehr vieles selber machen. Ich habe dort viel über die verschiedensten OP-Techniken gelernt und habe, obwohl es ein sehr kleines Haus ist, einige interessante OPs gesehen. Der CA Dr. Jung rief auch häufig an, wenn er interessante Fälle in der Sprechstunde hatte oder kleinere OPs außerhalb des Zentral-OPs hatte und dachte ich wäre interessiert. Nach ein paar Wochen bekam ich ein eigenes Patientenzimmer zugeteilt, welches ich dann selbst visitieren musste, Briefe schreiben etc. Alles in allem war ich mit der Urologie in Ellwangen mehr als zufrieden - ich durfte super viel machen, ohne jemals zu etwas genötigt zu werden, was ich nicht wollte. Ich hatte sehr viel Spaß (Urologen sind einfach witzig) und habe trotzdem jede Menge gelernt. Nun zu einigen technischen Dingen, da es mein erstes Tertial war: Ich habe im Wohnheim gewohnt, ein Betonbau aus den 70ern. Mein Zimmer für knapp 165 Euro war „etwas“ ekelig. Der Teppichboden war glaub ich noch nie gereinigt worden und im Badezimmer tropfte es regelmäßig durch die Holzdecke, einmal kam mir ein ganzer Schwall Wasser entgegen, der Grund hierfür konnte niemals gefunden werden. Ich weiß jedoch, dass es auch neuer renovierter Zimmer gibt. Die Gemeinschaftsküche habe ich nur einmal betreten und niemals genutzt. Nach ein paar Monaten wurde auch tatsächlich WLAN installiert, was mehr oder weniger funktionierte - ich hatte einen Hotspot der super funktionierte, jetzt ist das WLAN dort besser. Zur Zeiterfassung und als allgemeiner Schlüssel bekam man einen Transponder, mit dem man sich zu Arbeitsbeginn (7:30) ein, und zu -Ende (16:00) wieder ausloggen musste. Man kann an diesen Terminals auch seine Überstunden und Urlaubstage abfragen. Man bekommt Kittel und Hose gestellt, Oberteile musste man sich selbst organisieren. Theoretisch hätte man 90 Grad waschbare Kleidung im Nähzimmer abgeben können, diese wäre mit einer Nummer versehen worden und Manhattan sie wie Kittel und Hose abwerfen können und hätte sie gereinigt zurückbekommen in seinen Spind. Man bekommt auch Telefon und Computer-Zugänge inkl. Diktierprogramm. Falls etwas nicht funktioniert hat, haben sowohl Personalabteilung als auch Technik- und IT-Abteilung immer geholfen. Essen in der Klinik war nicht umsonst, aber durchaus erschwinglich. Frühstück 1,80€ und Mittagessen 3,60€ (inkl. Salat, Suppe, Hauptgericht und Nachspeise und meistens konnte man noch Obst oder Brötchen vom Frühstück bekommen). Parken ist ebenfalls mit dem Transponder möglich und kostet 5€ pro Monat egal ob im Parkhaus oder auf dem Parkplatz. Es gibt sogar eine Elektrotankstelle, an der man umsonst laden kann. Zusammenfassung: ich war begeistert von der Urologie in Ellwangen, das Wohnheim hat mich am Anfang sehr gestresst aber man gewöhnt sich an alles.

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