PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Heidenheim

Pädiatrie

Heidenheim, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinpädiatrie, Neonatologie, Sprechstunden und Kinderambulanz · 09/2021 – 12/2021

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
700 €

Erfahrungsbericht

Wenn man für ein ganzes PJ Tertial kommt, was ich wärmstens empfehlen kann, wird man wie folgt eingeteilt: 4 Wochen auf die Allgemeinpädiatrie, 4 Wochen auf die Neonatologie und die restliche Zeit darf man in der Ambulanz mitarbeiten. Diese zeitlichen Vorgaben sind definitiv als flexibel zu betrachten, wenn man das ein oder andere länger sehen möchte, ist das auch kein Problem. Es gibt maximal 2 PJler gleichzeitig, was für mich auch ein Auswahlkriterium war. Ich wurde eingearbeitet und durfte im Anschluss eigentlich die meisten ärztlichen Aufgaben zuerst unter Anleitung und später auch als Delegation auf Station übernehmen. Dabei darf man die Kinder jeden Alters selbsständig untersuchen, venös Blut abnehmen, Zugänge legen (auch bei wenig Stunden alten Neugeborenen), Liquorpunktionen machen und auch die Visite selbstständig am PC vorbereiten oder mit der Pflege besprechen und anschliessend auch am Patientenbett abhalten. Aufnahmen darf/ soll man auch selbstständig erledigen, Verordnungen erstellen und Medikamente anordnen. Natürlich alles unter Aufsicht bzw. nach Rücksprache mit den Assistenzärztinnen. Zur Hüft- Schädel oder Abdomensonographie kommt man auch gelegentlich. Ich durfte immer Fragen stellen und mir wurde sehr viel erklärt. Während der Zeit in der Ambulanz darf man jeden Morgen zu den U2 Untersuchungen in die Frauenklinik mitgehen. Dort darf man nach Anleitung selbstständig die U2 durchführen und das Aufklärungsgespräch mit den Eltern führen. Ausserdem ist man bei allen Sectios dabei und darf die Kinder auch erstuntersuchen auf der Rea-Einheit. Vielleicht ist man auch mal bei einer Notsectio dabei. Man wird im Team sehr freundlich empfangen, fühlt sich gut aufgehoben und man hat das Gefühl, alles in seinem Tempo machen zu dürfen, ohne das man zu langsam oder nervig wäre. Man sieht sowohl auf Station als auch in der Ambulanz spannende Fälle, die man bisher eher nur von Amboss kannte und auch einige Kolibri Syndrome. Da der Chefarzt Neuropädiater ist, kann man auch einiges zum Thema Epilepsien (wiederum spannende Fälle und z.T. Syndrome) lernen. Sehr positiv ist auch das regelmässige Rea Training durch Frau Dr. Sotnikov, wo ich viel lernen konnte. Die gesamte Pflege im Haus ist super lieb, man kann sie immer nach allem fragen und man kann ein sehr nettes Verhältnis mit ihnen pflegen und gemeinsam z.B. Kaffee trinken. Ich kann allen PJlern, die in ihrem Pädiatrie Tertial auch selbsständig Kinder betreuen und vor allem auch pieksen wollen, ein Tertial in Heidenheim wärmstens empfehlen. Es hat wirklich Spass gemacht.

Bewerbung

Es dürfen sich gerne alle Interessierten über das Chefarzt Sekretariat bewerben! Ansonsten über das PJ Portal!

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