PJ-Tertial-Bericht am St. Josefs-Hospital Dortmund

Urologie

Dortmund, Deutschland · 8 Wochen · Station U1 · 09/2021 – 11/2021

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
450

Erfahrungsbericht

Am ersten Tag des PJs erhält man in der Personalabteilung eine Willkommens-Box mit einem eigenen Telefon, einem aktuellen Antibiotika Leitfaden, verschiedenen anderen nützlichen Unterlagen und einem Transponder, der zur Kleidungsausgabe, Türen öffnen und Bezahlen des Mittagessens/Frühstück genutzt wird. Pro Tag hat man einen Freibetrag von 5€ für die Kantine, was immer reicht, da man den Mitarbeiterrabat bekommt. Das Essen ist sehr gut. Zusätzlich zu wöchentlichen PJ Seminaren finden Untersuchungskurse mit den Chefärzt*innen statt. Sowohl die Seminare als Untersuchungskurse waren immer interessant, lehrreich und in einer angenehmen Atmosphäre, weshalb ich diese immer gerne besucht habe. Alle Chefärzt*innen und Oberärzt*innen waren sehr engagiert und es bestand immer die Möglichkeit bei Interesse in andere Fachrichtungen reinzuschauen. In der Urologie beginnt der Tag um 7:30 mit der Frühbesprechung. Daraufhin durfte ich bei der Visite Dokumentieren, mit einem kleinen mobilen Ultraschallgerät Blase/Nieren schallen und es war möglich eigene Patient*innen zu übernehmen. Anschließend folgten die Blutentnahmen und Viggos, was jedoch immer schnell erledigt war und nicht immer alles von mir übernommen werden sollte. Für interessante größere Eingriffe wie z.B. Da-vinci-Prostatektomie, Nephrektomie oder Zystektomie wurde man immer informiert und gefragt, ob man gerne dabei sein möchte und es bestand fast immer die Möglichkeit mit an den Tisch zu gehen. Schneiden, Nähen, Tackern durfte man fast immer. Bei jeder OP wurde viel Wert daraufgelegt, dass man nachvollziehen kann welcher Schritt wann erfolgt und aus welchem Grund, weshalb mir immer viel erklärt und gezeigt wurde. Die Atmosphäre im OP war zu jeder Zeit sehr angenehm und ich habe mich über jede OP, bei der ich dabei sein konnte, gefreut. Das gleiche gilt für kleinere Eingriffe. Je nach persönlichem Interesse wurde man mit in den OP-Plan eingeteilt. Es stand mir zu jeder Zeit frei in welchem Bereich ich meinen Tag verbringen möchte, bzw. wo ich eingeteilt werden will. In der ZNA konnte ich eigene Patient*innen aufnehmen, in der Ambulanz konnte ich bei Zystoskopien, Splint-Anlagen oder Wechseln und Steinentfernungen dabei sein, assistieren und kleinere Eingriffe selbst durchführen, je nach eigenem Interesse und Engagement. Das gesamte Team war stets engagiert und motiviert mir möglichst viel beizubringen, zu zeigen und mir meine eigenen Aufgaben entsprechend meinem Interesse und meiner Fähigkeiten zu übergeben. Ich habe mich sowohl von ärztlicher als pflegerischer Seite sofort integriert und wertgeschätzt gefühlt. Da ich als Student der Uni Riga ein verkürztes PJ hatte, war ich leider nur 4 Wochen in der Urologie im Josefs. Gerne hätte ich mehr Zeit in dieser Abteilung verbracht und bin sehr dankbar, dass ich trotz dieses kurzen Zeitraumes so schnell integriert wurde.

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