PJ-Tertial-Bericht am Klinikum rechts der Isar

Psychosomatik

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station N1a · 09/2021 – 12/2021

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
450

Erfahrungsbericht

Insgesamt hatte ich eine sehr gute Zeit hier auf Station. Ich kannte das Team und das Prozedere schon recht gut durch eine Famulatur im Winter 2020, aber als PJler durfte ich nochmal einiges mehr übernehmen bzw. wurde sehr gut integriert. Im Nachhinein war es auch positiv, dass ich lange die einzige PJlerin auf Station war, dadurch konnte und musste ich mir alles selbst organisieren und fand so schnell eine Routine im durchgetakteten Stationsalltag. Konkrete Aufgaben waren: medizinische Aufnahme der neuen Patienten 2x/Woche, regelmäßige Blutabnahmen (aber bei der niedrigen Anzahl sicher kein guter Ort zum Üben), Diagnostik (z.B. Mini - DIPS, Moca), teilweise Übernahme von therapeutischen Angeboten (z.B. Imagination oder Ressourcengruppe). Dazu kamen einzelne Rechercheaufgaben und spezielle Tasks abhängig von den jeweiligen Patienten. Es ist erwünscht, bei jedem Therapieangebot 1x zu hospitieren und auch mehrere Patienten im Einzel und in der Gruppe zu begleiten, was sich zeitlich als gar nicht so leicht erwies. Das ist natürlich besonders interessant, wenn man auch später in diesem Bereich arbeiten will. Die Betreuung war auch sehr engagiert und speziell für den Fachbereich "Psychosomatik" habe ich schon vieles gelernt. 1x pro Woche fand ein sehr abwechslungsreicher PJ - Unterricht und eine klinikinterne Fortbildung statt, die immer sehr lehrreich waren. Auch wenn der Arbeitsbeginn mit 8:20 - 8:40 (je nach Aufgaben in der Früh) sehr entspannt war, sind die Tage mit Patientengesprächen, Besprechungen und Nachbereitung gut gefüllt (meistens bis ca. 16/16:30). An etwas leereren Tagen konnte ich aber auch mal früher gehen oder andere Dinge am Arbeitsplatz erledigen. Hierfür hat man zum Glück ein gemeinsames Büro mit den PiAs (leider im Keller), wo auch einigermaßen genug PCs zur Verfügung stehen. Mittagessen war meistens möglich, oft aber eher recht hektisch. Glücklicherweise hat das Rechts der Isar während meines Tertials auch eine Aufwandsentschädigung gewährt, was ich als sehr entlastend empfunden habe. Fazit: ich wusste recht gut, was auf mich zukommt, und wurde definitiv nicht enttäuscht. Ein schönes, lehrreiches und kurzweiliges Tertial! Wichtig ist vielleicht noch zu wissen, dass nun zum neuen Jahr ein Wechsel bei den Oberärzten statt findet. Dementsprechend könnte sich möglicherweise an der Betreuung doch einiges ändern, da diese bei mir gerade durch den OA sehr engagiert war.

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