PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Dresden

Herz-/Gefäßchirurgie

Dresden, Deutschland · 8 Wochen · Station 3A · 07/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

3.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 6
Klinik insgesamt 4
Unterricht 6
Betreuung 5
Freizeit 1
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400€

Erfahrungsbericht

Ich bin aufgrund vorheriger Bewertungen einen Monat in die Herzchirurgie rotiert. Inzwischen glaube ich, dass diese Bewertungen vom Herzzentrum selber verfasst wurden. Die erste Woche war ich auf der postoperativen Station. Die Assistenten sind wirklich super nett. Bei der Visite konnte ich ein bisschen Wissen mitnehmen. Diese ginge aber ca. 2h, danach gab es eigentlich nichts mehr zu tun. Die Ärzte haben dann Aufnahmen gemacht und Briefe geschrieben. Wir wurden nie wirklich eingewiesen und bekamen auch keinen Computerzugang. Gehen durften wir aber auch nicht eher, da dann ja keiner mehr da ist der aus dem Schwesternzimmer die Kurven holt (das ist kein Witz). Die zweite Woche habe ich in der präoperativen Ambulanz verbracht. Die Assistentin hat ein ziemliches Tempo vorgelegt, an das man sich nach ein paar Tagen aber gewöhnt. Da die Aufklärungen immer die gleichen sind wird es nach zwei Tagen relativ langweilig. Einen Tag waren wir um 11 fertig. Wir haben bis 14 Uhr ausgesessen (um nicht unverschämt zu sein). Dann durfte ich gehen. Einer der Oberärzte hat dies aber mitbekommen und so durfte ich mich wieder umziehen und nicht gehen, bevor ich nicht ALLE Patienten auf der Station auskultiert hätte. Im Anschluss gab es Streit zwischen den OÄ warum der eine den PJlern sowas verschreiben würde (ja, so in etwas ist die Stimmung dort). Die letzten beiden Wochen war ich im OP. Es liefen meist nur 3-4 OPs parallel, was bei 6 Studenten viel rumstehen und nichts sehen heißt. Die Kardiotechniker und Anästhesisten waren sehr nett und haben viel erklärt. Einer der Fachärzte hat mir auch eine OP erklärt. Als ich mich dafür bedankt habe haben sich die OÄ am Tisch laut darüber lustig und ihn nachgemacht. Summarum habe ich in dieser Zeit fast nichts gelernt. Die Stimmung im Team ist kompetetiv und größtenteils unangenehm. Als Student ist man eigentlich nicht anwesend (darf aber nicht gehen und die Zeit sinnvoll nutzen). Ich bin im PJ immer gerne lange geblieben und habe vor allem an operativen Fächern sehr viel Spaß. Ich war doch sehr betrübt und enttäuscht von diesem Monat und kann jedem empfehlen: geht in die OUC, VTG, MKG oder KCH! Oder eben in eine andere Stadt! Sehr schade!

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