PJ-Tertial-Bericht am St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen

Allgemeinchirurgie

Geilenkirchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie (D3) & Unfallchirurgie (E3) · 07/2021 – 10/2021

Veröffentlicht am

3.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 3
Unterricht 2
Betreuung 4
Freizeit 4
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
270

Erfahrungsbericht

Pro: - Essen und Kleidung gestellt - Seminare (durch die Internisten!) waren sehr gut - die Assistenzärzte waren zum Teil echt nett Kontra - man musste zur Früh- und Spätbesprechung und war so nie früher raus - im OP herrschte meistens eine ziemlich schlechte Stimmung, was daran lag, dass die OP-Pflege besonders zu Studenten überwiegend sehr unfreundlich war - der Chef der Unfallchirurgie konnte vor allem im OP sehr cholerisch und aufbrausend sein, sodass es auch vorkam, dass man bei einem Fehler von ihm angeschrien wurde - während man sich in der Unfallchirurgie schnell auf Station gelangweilt hat, wurde man in der Allgemeinchirurgie trotz Blutabnahmedienst ständig mit Blutabnahmen und Zugängen beauftragt - hat man diese nicht erledigt, weil man pünktlich zur Früh- oder Spätbesprechung wollte, bekam man Ärger mit der Pflege. Wenn man allerdings alles erledigt hatte und deshalb zu spät zur Besprechung kam, bekam man Ärger mit den Ärzten. Die Kommunikation zwischen Pflege und ärztlichem Personal der Allgemeinchirurgie war im Allgemeinen auch eher schlecht. - ein "Danke" bekam man besonders in der Allgemeinchirurgie selten zu hören, zudem war es PJ-Aufgabe, die Anamnesebögen auszufüllen, die sich am Ende "eh keiner durchliest" - insgesamt hat man sich als PJler wenig wertgeschätzt gefühlt und war mehr Hakenhalter und Blutabnahmedienst als zukünftiger Kollege - eine Einführung in ärztliche Aufgaben gab es nicht wirklich, es wurde zwar erwartet, in der Chefvisite einen Patienten vorzustellen, doch hier darf man anscheinend nicht den Fehler machen, sich auf die bei Patientenaufnahme vom Assistenzarzt festgelegte Diagnose zu verlassen, die kann nämlich auch mal falsch sein und dann kriegt man als PJler die Rüge vom Chef dafür ab. Das Problem ist hier aber auch, dass man bei Patientenaufnahmen nie dabei ist, weil man erstens nicht dabei miteingebunden wird und zweitens währenddessen eh mit Blutabnahmen und Hakenhalten beschäftigt ist - es wurde als selbstverständlich angesehen, dass wir während der Zugausfälle und Überflutung (Geilenkirchen stand zwei Tage fast komplett unter Wasser) pünktlich zur Arbeit erschienen - Rückblickend ist es sehr schade, das Chirurgie- Tertial in diesem Krankenhaus gemacht zu haben, da eigentlich nur die Internisten wirklich gute Lehre gemacht haben und man in der Chirurgie selber eher wertvolle Lernzeit und Motivation verloren hat

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