PJ-Tertial-Bericht am St. Josefskrankenhaus

Chirurgie

Freiburg, Deutschland · 8 Wochen · Station 2F, 2C, 4M, Notaufnahme · 05/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

2.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300

Erfahrungsbericht

Ein gemischtes Tertial mit vielen guten und vielen negativen Aspekten. Die Allgemeinchirurgie muss dabei unbedingt getrennt von der Unfall/Ortho betrachtet werden. In der Allgemeinchirurgie war man fast ausschließlich für die Blutabnahmen/Viggos und das Haken halten dort. Auf Station stand ab und zu ein VAC-Wechsel an, ein Sono nach GallenblasenOP oder einen knappen Arztbrief zu schreiben. Das OP-Spektrum als Assistenz ist dabei in der Regel auf offene Operationen beschränkt. Das sind zu 90% Schilddrüsenoperationen mit vereinzelten offenen Leistenhernien. Bei den offenen Leistenhernien ist es teilweise möglich ein paar Stiche bei der Hautnaht zu machen. Bei den laparoskopischen OPs war es zu den regulären Zeiten nicht möglich zu assistieren. Auf Visite konnte ich nur 1x mitgegangen. Normalerweise gehen die Ärztinnen auf Visite während man die Blutabnahmen machen muss. Viel gelernt habe ich in diesem Abschnitt nicht... Die Unfall/Ortho ist da anders. Das Team von ärztlicher und pflegerischer Seite ist durchweg nett. Auf Station stehen auch die Blutabnahmen/Viggos an. Vor den OPs und/oder Blutabnahmen ist es normalerweise möglich (wenigstens einen Teil) der Visite mitzubekommen. Mit der Assistenz im OP ist man in der Regel gut ausgelastet ohne, dass es zu viel wird. Dabei muss gesagt werden, dass zu meiner Zeit sehr viele PJler da waren(8-9). Die Rotation davor war nur zu 3. und das war deutlich zu wenig. Je nach Operateur wird sehr viel erklärt und es ist möglich kleine Schritte selbst vorzunehmen. Dabei sind besonders OÄ Dr. Nowack, Dr. Storz und Dr. Rosenstiel hervorzuheben, die immer sehr engagiert sind einem etwas beizubringen. In der Notaufnahme war es mit Abstand am besten. Es war möglich eigene Patienten zu betreuen, Diagnostik und Therapie vorzuschlagen, Wunden zu nähen und zu sonographieren. Freiwillig konnten auch Nachtdienste mitgemacht werden, was eine gute Erfahrung war. Bei NotfallOPs konnte man auch als 1. Assistenz einspringen. Generell hat mir der Monat in der Notaufnahme mit Abstand am besten gefallen. 1x in der Woche gab es eine Fortbildung von gemischter Qualität. Anfangs digital - im Verlauf auch wieder in Präsenz. Meistens hat sich die Fortbildung nicht gelohnt. Kurz und bündig: - Allgemeinchirurgie Note 3- - Unfall/Ortho Note 2 - Notaufnahme 1 Für Allgemeinchirurgie würde ich mir eher ein anderes Krankenhaus suchen

Bewerbung

Über die Uni
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.