PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Nordstadt

Chirurgie

Hannover, Deutschland · 16 Wochen · Station 14, 3, 18, unfallchirurgische Ambulanz · 08/2008 – 12/2008

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Pro: - unfallchirurgische Ambulanz, dort darf man sehr viele Tätigkeiten selbständig durchführen und ist eine echte Hilfe - 99% nette Kollegen - viel Zeit für das Eigenstudium (manchmal ein bißchen zu viel) -regelmäßige Fortbildungen -eigener Raum für PJ-Studenten (noch!) Contra: - im OP ist man nur zum Haken halten gern gesehen, ansonsten darf man bei den meisten Ärzten (nicht bei allen!) nur zugucken, teilweise darf man noch nicht mal mit an den Tisch - Blutabnahmen sind komplett Studentenjob, ein Dankeschön hört man selten, dafür aber oft ein: "Ihr bekommt ja schließlich Geld!" - man lernt nicht soviel wie man es sich vielleicht von 16 Wochen Chirurgie erhofft hat Also insgesamt kann man sagen, daß man in der Unfallchirurgie wirklich nichts auszustehen hat. Wenn für mich Cirurgie für später in Frage kommen würde, wäre ich wohl enttäuscht, weil die Hürde mit am Tisch zu stehen und mitzuoperieren doch sehr hoch ist. Bei den endoprothetischen OPs muß immer ein Student mit an den Tisch, leider aber nur zum Haken halten, selber mal ein Schräubchen eindrehen oder selber was Nähen war leider nur einmal drin. Ganz anders ist das bei den Allgemeinchirurgen, dort steht man immer mit am Tisch und darf auch gern mal was selbst machen. Das nennt man Ausbildung! Es gibt einige sehr engagierte Ärzte, die man ordentlich mit Fragen löchern kann und die sich enorm für die studentische Ausbildung engagieren. Sogar außerhalb der Arbeitszeit!!!! An dieser stelle nochmal vielen Dank und ein großes Lob!!!! Sehr zu loben ist auch der Einsatz in der Ambulanz und in der Allgemeinchirurgie, dort darf man ordentlich mithelfen und lernt nebenbei ne ganze Menge. Das Essen ist bezahlbar und meistens auch genießbar. Wer im Winter hier sein PJ macht, sollte keine Frostbeule sein und sich warm anziehen, weil man oft nach draußen geht, Achja, Regenschirm nicht vergessen ;-) Dienstag und Donnerstag ist unfallchirurgische und allgemeinchirurgische Studentenfortbildung, am Mittwoch geht s für eine Stunde in die Patho, alles sehr lehrreich und zu empfehlen. So, und jetzt macht Euch selber ein Bild!

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