PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Goettlicher Heiland Wien

Kardiologie

Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station Kardiologie · 08/2021 – 10/2021

Veröffentlicht am

2.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
550
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Nettes 8 wöchiges Tertial, 16 Wochen würde ich persönlich wahrscheinlich nicht empfehlen, da die Lernkurve schnell abflacht. Tagesablauf: 7:30 Morgenbesprechrung (hier werden von uns Aufnahmen für den Herzkatheter vorgestellt) danach geht es auf die Station - venöse Blutabnahmen oder venöse Zugänge (Venflons/Braunülen) stechen. Dann starten auch schon die Aufnahmen. Um 10 startet meistens Visite, hier ist man gerne gesehen. Pros: - sehr motivierte Asisstenzärzte die probieren dir etwas beizubringen - viel selbständiges Arbeiten (man macht hauptsächlich Aufnahmen - von vorne bis hinten alleine, man diktiert dann auch die Aufnahme und legt den Brief an) - die meisten Kardiologische Krankheitsbilder vertreten - direkt angeschlossen HÜST (Überwachungsstation wo zb elektrische Cardioversionen oder TEEs gemacht werden, man darf auch öfters selbstständig eine Cardioversion durchführen) - grundsätzlich gut eingeteilt: Laut Plan ist man 1 Wo in der Ambulanz eingeteilt, 1 Woche auf der Station A4, 1 Woche auf der Sonderklasse Station (Realität ist nicht immer so) Contras: - kaum Akute Krankheitsbilder - sehr monotone Tätigkeit (hauptsächlich Aufnahmen: Man erwartet, dass die KPJ Studenten oder die Turnusärzte die Aufnahme machen. Wenn man Visite mitgeht und die Aufnahmen aufschiebt, muss man meist etwas länger bleiben um diese im Nachhinein noch fertig zu machen) - geringer Lernerfolg in allgemeiner Innerer Medizin - Dadurch, dass täglich sehr viele Aufnahmen sind, welche man machen muss - verpasst man oft lehrreiche Situationen oder Möglichkeiten etwas fürs weitere medizinische Leben mitzunehmen - wenig direktes Coaching bzw aktives Lehren (Außer ein toller Assistenzarzt) Insgesamt jedenfalls zum empfehlen bei kardiologischem Interesse.

Bewerbung

1,5 Jahre vorher über Vinzenz Gruppen Portal
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