PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Krefeld

Gynäkologie

Krefeld, Deutschland · 8 Wochen · Station Kreißsaal, Station, (Brustzentrum) · 03/2021 – 06/2021

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
270 (+ Mietzuschuss, glaube max. 220€)
Gebühren
-

Erfahrungsbericht

Pro Helios Krefeld: - im Helios insgesamt wirklich viele PJler/innen - dadurch total nett vernetzt, gemeinsames Essen, lernen, Kaffee trinken - viele Fortbildungen aus verschiedenen Fachrichtungen, leider KEINE aus der Gynäkologie! (uns haben sie sogar vergessen Bescheid zu sagen, als sie alle paar Wochen ihre internen Fortbildung von den Assistenten gemacht haben, lol?) - Parkhaus und Essen for free Pro Gyn: - sehr vielseitiges Spektrum des Fachgebiets: Große Geburtshilfe, viele Geburten (von denen man leider nicht so viele zu sehen bekommt), Risiko-SS/Geburten, Brustzentrum, Urogyn, viele Karzinome und große OPs, robotische OPs, Endometriose-/Myomsprechstunde - manche OÄ und einige AÄ sind wirklich gold wert! sie sind sehr gewillt einem viel zu erklären und beizubringen. - Routine in Abschlussuntersuchungen der Wöchnerinnen und Gyn. Patientinnen (Ultraschall abdominell, tw. auch vaginal), Briefe schreiben - hatte leider kaum und nur sehr selten die Möglichkeit an den Sprechstunden teilzunehmen, wenn man dabei sein konnte, war es aber meist interessant und lehrreich - definitiv Dienste! ich hätte mehr Dienste mitmachen sollen, da man hier noch mal ganz andere Sachen sieht und es etwas weniger stressig ist als im täglichen Trubel. V.a. die Notfälle können spannend sein Kontra: - man ist auf Grund der sehr schlechten personellen Besetzung häufig leider der Bimbo vom Dienst. Insbesondere viele Blutentnahmen und Viggos auf allen (!) Stationen, egal ob man eigentlich gerade im Kreißsaal eingeteilt ist, im Brustzentrum oder auf der Gyn-Station. Viele OP Assistenzen mit Hakenhalterei Level 100 bei Hysterektomien und großen Laparatomien. -> Leider: dabei lernt man kaum etwas, weil der Chef gar nichts (!!!) erklärt, die OÄ nur je nach Stress & Laune. -> Lobpreisungen sind definitiv nicht nötig, aber hier kam häufig nicht mal ein Bitte oder ein Danke. Das tut auf Dauer schon weh, wenn man sich extrem viel Mühe gibt. Schlechte Besetzung und Verständnis dafür hin oder her... - ich habe das Gefühl, dass PJler/innen nicht wirklich respektiert und erst recht nicht integriert werden. Das verstehe ich nicht, da dies ja dazu führen würde, dass man viel lernt, sich wohlfühlt und dann nach dem PJ dort eventuell als Arzt/Ärztin anfangen wollen würde. - dadurch, dass man als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt (aber nicht so behandelt wurde) - im Sinne von Abschlussuntersuchungen machen, alle Briefe schreiben, Blutentnahmen, Doku etc. - habe ich leider nur eine Handvoll Geburten gesehen, nur 1 (!) mal vaginal untersucht und nur wenige Fetometrien gemacht, wurde dauernd aus dem Brustzentrum raustelefoniert um irgendwo Blut abzunehmen - Teamstimmung: Eiszeit. Einige AÄ sind untereinander schon gut befreundet und verstehen sich gut. Und ich mochte viele Mädels auch echt gerne. Ansonsten gibt es leider viel Lästereien, viel Unzufriedenheit auch zwischen OÄ, was deutlich spürbar ist ohne eine emphatische Kanone zu sein. Die Hebammen hassen übrigens alle Studierenden lol. Nur einige Schülerinnen sind super lieb zu einem. Fazit: Fordert euer Recht etwas zu lernen mehr ein. Fazit 2: Ich stand im Austausch mit 3 weiteren Gyn-PJlern/-innen. Leider hat niemand ein gutes Feedback geben können, im Gegenteil. Sie waren entweder gleich oder noch viel mehr frustriert. Wenn man sich für ein PJ dort entscheidet, sollte man dies wissen. Ich glaube, dass ein großes gynäkologisches Spektrum und die Möglichkeit viel zu sehen den schlechten Arbeitsbedingungen und fehlender Integration und Dankbarkeit gegenüberstehen.

Bewerbung

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