PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Kiel
Anästhesiologie
Kiel, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station HNO, NCH, MKG, ITS, Schmerz/Palli, Ambulanz-OP
·
03/2021 – 07/2021
Veröffentlicht am
2.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
3
Unterricht
2
Betreuung
3
Freizeit
3
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 0€ (Essen kostenlos)
Erfahrungsbericht
Insgesamt ein durchwachsenes Tertial. Teilweise sehr gute Tage (meist, wenn man selbst viel machen kann bzw. viel Unterricht stattfand), teilweise auch frustran, da man Menschen beim Schlafen zuschaut und je nach Arzt nicht viel machen kann/darf und nur Zeit absitzt.
Am besten hat es mir auf der Intensivstation, in der HNO und in der Neurochirurgie gefallen.
Generelles:
- Die allermeisten Ärzte sind sehr nett und erklären auch viel (nur Vorsicht vor dem Funktionsoberarzt in der MKG)
- Insgesamt hat die Lehre schon einen recht hohen Stellenwert (wobei die meisten Kurse am Anfang stattfanden und danach nicht mehr viel anstand)
- Wenn OPs durch sind, kann man meistens auch nach Hause (oder im Zentral-OP anrufen und fragen, ob man dort noch länger neben schlafenden Patienten sitzen darf)
- keine Aufwandsentschädigung, aber kostenloses Mittagessen (Qualität voll in Ordnung!)
- man wird meist für 2 Wochen einem Bereich zugeteilt und rotiert daher sehr viel zwischen den Kliniken
- Es muss eine Mindestanzahl an Diensten mitgemacht werden
- Empfehlenswert ist es, sich die kurzen OPs zu suchen -> viele Einleitungen mitmachen
Lehre:
- 1x/Woche PJ-Unterricht (donnerstags um 15:30 Uhr in Präsenz)
- zu Beginn ein Ultraschallkurs, der viel Spaß bereitet (man kann sich im Verlauf ein "Sono-Zertifakt" erarbeiten)
- 1x Hämodynamik Kurs
- 1x Simulator
- 1x Atemwegsmanagement
- Man erlernt mit der Zeit zumindest eine gewisse Grundsicherheit in bestimmten Techniken wie der Maskenbeatmung, Intubation, Zugänge legen etc.
Intensivstation:
- für insgesamt 4 Wochen
- meist Betreuung eigener Patienten (1-2) nach der ersten Woche -> Vorstellung bei der Oberarzt-Visite
- Häufig besteht die Gelegenheit, Schläuche/Nadeln zu versenken: ZVKs/Shaldon-Anlage, Pleurapunktion, Bronchoskopien, Arterie legen
-> Nach erfolgreicher Erstpunktion einer Körperpartie ist es Usus, einen Kuchen mitzubringen, daher haben auch die Ärzte daran ein Interesse :-)
Dienste:
- von morgens bis theoretisch 24h
- Sinn und Nutzen eines Dienstes ist extrem abhängig davon, wer Dienst hat -> teilweise macht man nichts und bleibt trotzdem bis 24 Uhr, teilweise darf man sehr viel machen und wird dann auch schon früher nach Hause geschickt
- Gibt Kompensationstag frei
Bewerbung
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