PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Obwalden

Orthopädie

Sarnen, Schweiz · 8 Wochen · Station Orthopädische Station · 01/2021 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1100 CHF
Gebühren
300 CHF (Unterkunft)

Erfahrungsbericht

Insgesamt mit mein bestes (halbes) Tertial aufgrund des sehr angenehmen Arbeitens und des netten Verhältnisses zu den Ärzten + der zahlreichen Möglichkeiten zum Skifahren! Generelles: - 1100 CHF Gehalt - 300 CHF Miete = ca. 800 CHF Gehalt (bar ausgezahlt, daher kein Konto notwendig) - eigenes UHU Büro mit zwei Computern und frei zur Verfügung stehenden Wasser, Softdrinks etc. - Mittagessen 8,50 CHF (sehr lecker u. für Schweizer Verhältnisse günstig); meist ca. 1 Stunde Mittagspause - Fast jeder vom Personal duzt sich - Schweizer Dialekt sowie Schweizer Hochdeutsch teilweise schwierig zu verstehen (v.a. für Norddeutsche :-)) - Mehrere Skigebiete im Umkreis (ca. 30 Minuten Autofahrt): Melchsee-Frutt (36 Pistenkm), Titlis bei Engelberg (82 Pistenkm), Hasliberg (60 Pistenkm) und weitere Skigebiete etwas weiter weg (gut 1h Autofahrt): Grindelwald (160 Pistenkm, mein Favorit), Andermatt (120 Pistenkm) - Coronaimpfung unkompliziert in der ersten Woche erhalten, während in Deutschland kaum PJler geimpft wurden - "Orthopädie" kann unkompliziert als "Chirurgie" Tertial ausgestellt werden - habe mein gesamtes Gehalt für Skipässe ausgegeben (jedes Wochenende (bis auf Pikett-Wochenende) Skifahren) - Gibt Urlaubstage von der Klinik -> keine offiziellen Fehltage Ärzte/Personal: - extrem nett und erklärfreudig - geben häufiger Mittagessen, Kaffee und Snacks aus - sehr gute, geduldige und stufenweise Einarbeitung - Die Assistenzärztin, die uns eingearbeitet hat, hat das Krankenhaus leider verlassen (ist zurück nach D), daher unklar, wie gut die Einarbeitung unter der neuen Ärztin sein wird - relativ lange Arbeitszeiten (nur, wenn was zu tun ist), aber dafür ja auch Gehalt + nette Atmosphöre Aufgaben als PJler/UHU: - Verlaufsdokumentation der Morgenvisite + Anordnungen starten/stoppen im KIS - Arbeiten in der Sprechstunde; dabei teilweise eigene Patienten, die von Arzt nachuntersucht wird -> Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Physiorezepte eigenständig ausstellen (auch hier erfolgt eine Einarbeitung) - Konsultationsberichte aus der Sprechstunde diktieren - Assistenz im OP (es gibt feste OP Tage) Krankheitsbilder: - v.a. Hüft-TEPs und Knie-TEPS - Kniearthroskopien - eine Ärztin macht v.a. - seltener Traumatologisches (Oberarmfraktur, Patellafrakturen…) - Traumatologisches wird viel durch die Chirurgie versorgt Pikett: - ca. 1x/Woche - sehr selten Einsätze - es gibt nur für Wochenend-Pikett freie Tage als Kompensation -> einen Tag in der Woche vor dem Dienstwochenende und einen Tag in der Woche nach dem Pikett-Wochenende Wohnheim: - 2. und 3. Stock v.a. von UHUs bewohnt - neues Wlan wurde durch unermüdlichen Einsatz eines UHU-Kollegen installiert -> sehr gut (reicht zum Zocken) - Zimmer recht spartanisch/klein - Gemeinschaftsbad (Toiletten, Duschen) - Blick auf Parkplatz und eine Schule (in anderen Personalwohnheimen z.B. in Nidwalden gibt es bodentiefe Fenster mit Blick auf die Berge als Vergleich) - relativ hellhörig - recht familiäre Atmosphäre im Wohnheim - Töpfe, Besteck etc. ausreichend vorhanden - Aufenthaltsraum mit Fernseher im 3. Stock - ca. 2-3 Minuten Gehweg zum Spital

Bewerbung

Gut ein Jahr vorher beworben per Mail. Ggf. in Facebook Gruppe (PJ in der Schweiz) schauen, ob spontan was frei wird.
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