PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Koeln
Augenheilkunde
Koeln, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Poliklinik, Station 1-3 (Vorderabschnitt + Netzhaut)
·
10/2021 – 02/2022
Veröffentlicht am
3.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
4
Klinik insgesamt
4
Unterricht
3
Betreuung
4
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400€/Monat
Erfahrungsbericht
POSITIV:
- Eigene Patienten aufnehmen
- OP möglich
- Nettes Assistenten-Team
- nette Oberärzte die den PJ Unterricht abhalten
NEGATIV:
- als einzige Uniklinik-Abteilung Kölns kein Studientag
- nur 1x/ Monat 1h PJ Unterricht, andere Kliniken bieten 3x/wöchentlich OA Teaching an
Hauptaufgaben des PJs sind:
- morgens jeden Patienten einzeln vom Zimmer auf den Flur bringen und nach der OA Visite wieder zurück bringen
- Gesichtsfelduntersuchungen (ca 5 am Tag)
- Patienten aufnehmen
- Nachmittags bei allen Patienten Augendruck messen
Insgesamt ist das Patientenaufnehmen in der Poliklinik und die Zeit im OP am lehrreichsten.
Abgesehen davon wird von den PJs erwartet nicht-ärztliche repetitive Aufgaben ohne großen Lerneffekt durchzuführen wie Patienten aus dem Zimmer holen oder Arztbriefe aushändigen.
Die Oberärzte sind die meiste Zeit im OP, während der Visite ist höchstens Zeit für eine schnelle Zwischenfrage. Alle warten viel auf Oberärzte, da sie alle Entscheidungen treffen, die anderen arbeiten nur zu.
Für genervte Patienten die um 10Uhr einbestellt wurden und um 16Uhr drankommen sind die PJs und Assistenten die ersten Ansprechpartner.
Der OP Plan wird regelmäßig überbucht, es ist üblich Patienten mehrfach wieder nach Hause zu schicken und einen neuen Termin zu vereinbaren, auch wenn diese aus Berlin oÄ angereist sind, das negative Feedback aufzufangen ist ebenfalls Aufgabe der PJs und Assistenten.
Insgesamt habe ich die Stimmung zu den Oberärzten als kühl erlebt. Die Wertschätzung gegenüber Patienten und Personal hält sich in Grenzen. Die meisten Assistenten und ArzthelferInnen sind nett. Fachlich gelernt habe ich nicht sehr viel.
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