PJ-Tertial-Bericht am See-Spital Horgen

Chirurgie

Horgen, Schweiz · 8 Wochen · Station chirurgische Normalstation, Notaufnahme · 06/2021 – 10/2021

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
920 CHF + Dienste
Gebühren
500 CHF für Personalwohnheim, etwa 8 CHF für Mittagessen

Erfahrungsbericht

Das Seespital ist ein kleines Haus mit Chirurgie, Innere und Gyn (aktuell wird ein neues Gebäude gebaut und die Klinik vergrößert). In der Chirurgie sieht man sowohl Unfall- als auch Allgemeinchirurgische Patienten. Aufgrund der Betreuung der Belegarztpatienten hat man zudem Einblick in die Neurochirurgie (WS), HNO, Urologie und MKG. Der Arbeitstag beginnt offiziell um 7.30 Uhr mit dem Röntgen-Rapport. Nach einem gemeinsamen morgendlichen Kaffee trinken beginnt der Stationsalltag mit Visite, Briefe schreiben, Untersuchungen anmelden etc. Assistenzen im OP werden jeweils am Tag vorher verteilt. Als PJler ist man häufig als 1. oder 2. Assistenz im OP. Man sieht vor allem die häufigen Operationen wie Gammanagel, bipolare Hüftkopfprothese, Appendektomie, Radius# etc. Im OP darf man die Kamera führen, Haken halten und je nach Arzt nähen/tackern oder man Schrauben rein- oder rausdrehen. Je nach Dienstplan ist man als PJler für die Belegpatienten zuständig und betreut diese in Rücksprache mit den Belegärzten. Dabei hat man viele Freiheiten, visitiert die Patienten prä- und postop, untersucht sie, schreibt Briefe, Rezepte und kümmert sich um das weitere Prozedere. In der Notaufnahme kann man je nach betreuendem Assistenzarzt eigene Patienten in Rücksprache mit diesen betreuen (Untersuchen, Rö anmelden, Wundversorgung etc.). Das Team ist super nett, die Hierarchien sind flach, die Zusammenarbeit mit der Pflege ist super und der Umgangston ist durchschnittlich wesentliche entspannter als in Deutschland. Ich kann jedem ein PJ-Tertial im See-Spital empfehlen. Hinzu kommt der Freizeitfaktor mit dem Zürichsee direkt vor der Tür, Zürich in 20 Min Entfernung. In 40 Minuten ist man mit dem Auto am Walensee und in den Bergen. Im Sommer kann man super wandern, Städtetouren machen etc. Ein Auto ist, wenn vorhanden empfehlenswert (aufpassen: Blitzen kann schnell teuer werden). Denkt an einen Adapter für die Steckdosen in der Schweiz und schaut, ob ihr mit eurem Mobilfunkanbieter das Internet nutzen könnt. Ansonsten viel Spaß in der wunderschönen Schweiz :)

Bewerbung

Bewerbung per Mail (Anschreiben, Lebenslauf) über das Sekretariat der Chirurgie (aktuell Frau Karin Trussardi). Vorlaufzeit 1-2 Jahre, ggf. kurzfristig Plätze frei.
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