PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum St. Georg

Unfallchirurgie

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station 20.3A · 05/2021 – 07/2021

Veröffentlicht am

3.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 3
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

8 Wochen der Chirurgie-Tertials war ich in der Unfallchirurgie/Orthopädie/septischen Chirurgie eingeteilt. Der Tag beginnt um 7:00 mit der Visite, 7:30 findet die Frühbesprechung statt, ab 8:00 wird operiert. Die anfallende PJ-Arbeit ist abhängig von der Anzahl der PJler:innen, so sind Assistenz-Aufgaben im OP ("Haken halten"), Blutentnahmen und Flexülen legen auf der Station sowie Untersuchungen anmelden die Aufgaben für den Tag. Bei Gelegenheit kann man im Schockraum bei der Aufnahme von Polytrauma-Patien:innen dabei sein, das ist sehr interessant und lohnt sich. Es gibt ein PJ-Telefon, über das PJler:innen zu solchen Sachen und den im Verlauf des Tages stattfindenden OPs gerufen werden und PJ-Dienste, sodass ein:e PJler:in "Dienst" bis etwa 19:00 hat, wobei nach zwei "Diensten" ein freier Tag genommen werden konnte. Dieses "Dienst"-System beruht auf mündlichen Absprachen findet nicht immer Anwendung, der Schlüssel zu einem erträglichen PJ in der Orthopädie/Unfallchirurgie im St. Georg ist in jedem Fall ein kollegiales Absprechen mit den Mit-PJler:innen. Im Klinikum St. Georg gibt es jeden Tag Mittagessen für max. 4,20€, was die meisten Gerichte inklusive Wasser umfasst, 200€ pro Monat auf's Konto, 3 Studientage pro Tertial und einmal im Monat 2 ganze Lehrtage, an denen verschiedene Abteilungen ganztägig PJ-Unterricht veranstalten und somit keine regulären PJ-Tage im OP o.ä. sind. Kurzgefasste Pro-Kontra-Liste: + 200€/mon., Mittagessen bis 4,20€/Tag, 2 PJ-Lehrtage/mon, 3 Studientage/Tertial + OP-Umfeld kennenlernen mit meist freundlicher Atmosphäre und guter Musik (je nach OTA) + nettes Ärzt:innenteam insgesamt, nach der Hälfte der Zeit gehört man langsam dazu - selten Einblicke in das Fällen von Diagnosen und Therapieentscheidungen, so werden die Krankheiten nicht erlernt - selten Ausführen von OP-Tätigkeiten, mit Eigeninitiative und Glück ist aber Knüpfen, vielleicht sogar Nähen möglich - PJ-"Dienste" beenden Deine Studi-Träume und trimmen Dich auf Überstunden, größter Malus des Tertials Empfehlung: Kann man machen, ist aber anstrengend und man lernt nicht viel (woanders lernt man aber auch nichts). Was ich vor allem gelernt habe, ist, wie man Patient:innen zur Hüft-OP lagert. Immerhin. Tipp: best friends mit der OP-Pflege werden, dann kann man sich dort wohlfühlen.

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