PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Heidelberg
Anästhesiologie
Heidelberg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Kopfklinik, Chirurgische Klinik, Frauenklinik, Orthopäd. Klinik, Intensivstation
·
06/2021 – 10/2021
Veröffentlicht am
1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- ~470€
Erfahrungsbericht
Kopfklinik:
+ Viele OP-Säle und verschiedene Fachdisziplinen, somit auch viele verschiedene Schwerpunkte und anästhesiologische Besonderheiten.
+ Super Oberärzte, die auch gerne mal Teaching in der Einleitung machen.
Ortho:
+ Viele Punkte pro Saal, also auch viele Einleitungen
+ Zahlreiche Chancen verschiedene Regionalanästhesie-Verfahren zu sehen!
+ Viele Oberärzte, die auch gerne was erklären und selbst viel machen lassen
- Etwas außerhalb von HD, daher potentiell früher aufstehen ;-)
Frauenklinik:
+ Möglichkeiten in den Kreissaal, Kindersaal oder teilweise sogar kinderherzchirurgischen Saal zu kommen - sehr spannend!
+ Geburtshilfliche Anästhesie mit PDK, Spinalanäs. etc. kann man sich gut anschauen
Chirurgische Klinik:
+ Verschiedenste Fachbereiche - theoretisch kann man wenn man möchte überall mal dabei sein und sich alles anschauen - von Uro über die großen viszeralchirurgischen Eingriffe bis Herz- und Gefäßchirurgie
- Die meisten Punkte sind sehr lange und es gibt entsprechend wenig zu tun und wenige Einleitungen. Die dafür dann aber mit großer Ausstattung und man darf meistens einiges selbst machen.
Intensivstation E99:
+ Gute Besetzung, sodass im Prinzip jeder PJ einem Facharzt zugeteilt werden konnte pro Schicht
+ Supervidierte Patientenbetreuung und Vorstellung in der Visite (1:1 mit OÄ) möglich bzw. gewünscht
+ Man bekommt einen Einblick in die Intensivtherapie von schwerstkranken Patienten und kann in kurzer Zeit wirklich einiges lernen
+ Da die Anästhesisten von Aufwachraum/Intensiv auch den Schockraum und Rea-Telefon besetzen kann man auch da immer wieder mal mitgehen.
- Meistens ist das Personal natürlich sehr beschäftigt, sodass auch nicht immer die Zeit für PJs und Teaching bleibt, aber wenn immer möglich geben sich alle viel Mühe!
Mentoring-Programm und Lehre:
+++ Das Mentoring beinhaltet einen Monat 1:1 Betreuung durch einen erfahrenen Assistenzarzt oder sogar Facharzt und ist für mich definitiv die lehrreichste Zeit des PJ gewesen. Man ist jeden Tag zu zweit unterwegs, macht alles gemeinsam und hat so die Möglichkeit wirklich viel zu sehen, ein gutes Individuelles Feedback zu bekommen und weil man sich dann gut kennen lernt eben auch Vertrauen zu gewinnen und viel selbst machen zu dürfen (Intubieren, Arterielle Punktionen, ZVK, Narkoseführung).
Ich kann es jedem uneingeschränkt empfehlen an dem Programm teilzunehmen. Zusätzlich zum Mentoring gibt es einige PJ-Unterrichte, meistens praktisch, manchmal auch Theorie aber mit erkennbarem Praxisbezug. Und dann werden zusätzlich noch spezielle Kurse angeboten wie bspw. TTE/Herzecho, Beatmungskurs auf der Intensivstation, ZVK-Anlage-Kurs, Simulationstrainings....
Alles in allem einfach eine Abteilung, die sich wirklich Mühe gibt, insbesondere was Lehre angeht und versucht jedem ein bestmögliches PJ zu bieten.
Insgesamt würde ich das Tertial immer wieder wählen.
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