PJ-Tertial-Bericht am Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen

Innere

Gelnhausen, Deutschland · 8 Wochen · Station Normalstation, CPU, ZNA, INT, Funktion · 05/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
399€
Gebühren
80€ für die Unterkunft, falls dies gewünscht ist

Erfahrungsbericht

Allgemeines: -Rotation: 8 Wochen Station, 3 Wochen CPU, 2 Wochen ZNA, 1 Woche Intensivstation, 1 Woche Funktion, 1 Woche Spätdienst (ZNA) -Essen: Man bekommt eine Essenskarte, mit der man sich Frühstück und Mittagessen (inkl. Getränk/Kaffee, Beilagensalat & Nachtisch) nehmen darf. Mittagessen ist eigentlich immer möglich. -Kleidung: Man bekommt ein Wäschefach, in das die eigene, mit Namen versehene, Wäsche gelegt wird. Es ist also i.d.R. kein Problem, dass es keine Kasacks mehr in der eigenen Größe gibt (Man muss allerdings ein bisschen drauf achten, dass die Namensschildchen sich beim Waschen nicht lösen, sonst kommt irgendwann nicht mehr alles aus der Wäscherei zurück...) -Spind: Einen Spind hatte ich anfangs nicht, weil keine mehr frei gewesen seien. Aber im Laufe des Tertials habe ich doch noch einen bekommen, also im Zweifel einfach mehrfach nachfragen ;) -Arbeitszeiten: Frühbesprechung ist um 8 Uhr, offizielles Ende der Arbeitszeit um 16:30h. Ich war manchmal auch länger da, wenn es viel zu tun gab. Aber man darf auf jeden Fall pünktlich oder auch mal früher gehen, wenn man einen Termin hat o.ä. -Studientag: An Frankfurter Lehrkrankenhäsuern gibt es offiziell keinen Studientag. Aber man darf abgeleistete Überstunden als Freizeitausgleich kompensieren! ;) -PJ-Unterricht: Die Seminare finden für alle PJler*innen gemeinsam statt. 1x jährlich findet im Sommer der mehrteilige EKG-Kurs statt, der wirklich zu empfehlen ist (Wenn man diesen mitbekommen möchte, sollte man also die Sommermonate in einer Abteilung der MKK absolvieren). Der PJ-Unterricht fand i.d.R. nach Plan statt bzw. wurde ansonsten nachgeholt. -NEF: Es gibt die Möglichkeit auf dem in Gelnhausen stationierten NEF mitzufahren. Aufgaben/Ablauf auf den verschiedenen Stationen: -Normalstation/CPU: Visite mitmachen/z.T. auch selbst das Gespräch führen, ggf. eigene Patienten betreuen, Arztbriefe schreiben, Untersuchungen anmelden, EKGs auswerten, arterielle BGAs, Aszites-/Pleurapunktion, Elektrokardioversion unter Supervision durchführen, Viggos legen, ggf. Blutentnahmen (Es gibt einen Blutentnahmedienst. Falls dieser nicht da ist, helfen die Ärzt*innen i.d.R. mit bzw. man nimmt eigentlich nur das Blut ab von den Patient*innen, die man mitbetreut und nicht von ganzen Stationen. Ich habe während meines Tertials nur in Ausnahmefällen die Visite verpasst) -Intensivstation: Visite mitmachen, Arterie legen, Viggos legen, Assistenz bei Punktionen/ZVK-Anlage/Bronchoskopie/Patientenübernahme/Notfallversorgung -Notaufnahme: Patient*innen untersuchen/aufnehmen & Diagnostik-/Therapievorschläge machen, ggf. Viggos legen/Blutentnahme/arterielle BGAs -Funktion: Hospitation im Herzkatheterlabor & in der Endoskopie, viele Echokardiografien sehen und sich auch mal selbst am Echo versuchen, Zuschauen bei TEEs Fazit: Ich selbst habe Interesse an Innerer Medizin und war dementsprechend auch motiviert etwas zu lernen. Man darf als PJler*in je nach Ärzt*in auch selber praktische Tätigkeiten wie Elektrokardioversion oder Punktionen unter Supervision durchführen. PJler*innen werden in der Inneren Medizin sowohl von der Pflege als auch von den Ärzt*innen als Teil des Teams angesehen und dementsprechend behandelt. Man durfte eigentlich immer Fragen stellen und es war auch kein Problem, wenn eine Viggo/Blutentnahme mal nicht geklappt hat. Obwohl die Arbeitsbelastung oft recht hoch war und die Stimmung nach einem Jahr Corona mit den entsprechenden Auswirkungen auf die internistischen Stationen z.T. auch weniger gut war, hatte ich nicht das Gefühl, dass dies an mir als PJler*in ausgelassen wurde. Die Kolleg*innen waren bemüht, sich trotzdem auch Zeit für Teaching zu nehmen und haben uns nicht als "billige Arbeitskräfte" ausgenutzt. Allerdings muss man sagen, dass ich das Team der Inneren Medizin nach Ende meines Tertials bzw. zum Jahreswechsel im Umbruch befindet und Ärzt*innen das Team verlassen werden. Deshalb bezieht sich meine Bewertung ausdrücklich auf den Zeitraum meines Tertials und ich kann nicht sagen, wie die Atmosphäre im Team und die personelle Besetzung in Zukunft sein wird.

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