PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum Lueneburg

Pathologie

Lueneburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Pathologie · 06/2021 – 10/2021

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Zum Organisatorischen: Für ein Tertial in Lüneburg bekommt ihr von der Klinik ein WG-Zimmer in einer 12er-WG mit anderen PJlern auf dem PKL-Gelände gestellt. Für das Mittagessen gibt es täglich 6€ auf euren Essenschip ( was locker für ein üppiges Mittagessen + Süßigkeiten aus dem Shop reicht). Zusätzlich gibts eine Aufwandsentschädigung von 400€/Monat und ein Leihfahrrad der Klinik obendrauf. Unterricht ist an 4 Tagen die Woche, und teilweise mehrere Einheiten am Tag. Lüneburg als Stadt ist super schön, und bietet viele Möglichkeiten für die Abendgestaltung.Hamburg ist auch nur ne halbe Stunde mit dem Zug weg. Klingt toll? Ist es auch. Zur Pathologie: Euch erwartet ein durch die Bank super liebes Team in einer Pathologie mit vielen internen und externen Einsendern, woraus sich ein großes und gemischtes Spektrum der Einsendungen ergibt. Alle hier sind wirklich darauf bedacht einem möglichst viel zu zeigen und zu erklären. Wenn jemand einen interessanten Fall hat, landet der eigentlich unweigerlich auf eurem Tisch zum Nachmikroskopieren. Dafür habt ihr dank eigenem Mikroskop auch immer Gelegenheit. Darüber hinaus gibt es eine sehr umfangreiche Präparatesammlung für PJler, die laufend mit interessanten Fällen erweitert wird. Man merkt wirklich, dass sich das Team sehr um die PJler kümmert. In der Tagesgestaltung seid ihr relativ frei. Ihr seid nirgendwo fest eingeteilt, und könnt euch je nach Interesse aussuchen, ob ihr mit in den Zuschnitt geht, dem leitenden OA beim Befunden zuschaut, oder euch mit der Präparatesammlung und einem Buch (von denen ihr zu Beginn auch so einige bekommt) ans Mikroskop setzt. Wie erwähnt bekommt ihr auch laufend Fälle aus dem Tagesgeschäft und dürft euch dann selbst am Diagnostizieren versuchen (und übergebt den Fall dann an einen der Ärzte). Im Zuschnitt dürft ihr alle mit Fragen löchern und bekommt ausführliche Erklärungen für alles. Kleinere Fälle dürft ihr unter Anleitung auch selbst zuschneiden und befunden. Mittags findet täglich eine Besprechung statt, in der die etwas außergewöhnlicheren Fälle demonstriert und gemeinsam besprochen werden. Wenn Obduktionen stattfinden (ich glaube es waren in meinem Tertial 6 oder 7) seid ihr natürlich mit dabei, und präpariert alles unter ausführlicher Erklärung mit. Dienstags sind die verschiedenen Tumorboards, zu denen ich meist mitgegangen bin. Ich kann die Bewertung ziemlich kurz halten, weil ich gar keinen Negativpunkt nennen kann. Ich habe das Gefühl, in der Zeit hier einen sehr guten Crashkurs im Dasein als Pathologe bekommen zu haben, und würde sagen dass das mit Abstand der lehrreichste Abschnitt des Studiums war. Auch falls ihr später nicht in die Pathologie wollt, kann ich euch ein Tertial hier wirklich empfehlen. Ihr lernt hier sehr viel über die Krankheiten an sich, und auch der Einblick in die Diagnostik schadet definitiv nicht. Insbesondere wenn ihr später ein Fach machen werdet, in dem ihr mit pathologischen Befunden in Kontakt kommt. Vollste Empfehlung für Lüneburg!

Bewerbung

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