PJ-Tertial-Bericht am DRK Kliniken Berlin Koepenick

Anästhesiologie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Anästhesie, Intensivstation · 06/2021 – 10/2021

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
350

Erfahrungsbericht

Tagesablauf Anästhesie: Morgens um 7:20 Uhr ist Frühbesprechung, dort werden die nennenswerten OPs vom Vortag berichtet und über mögliche Schwierigkeiten der heutigen Ops geredet sowie die neuen Patient*innen auf der Intensivstation kurz vorgestellt. Danach gehts in den OP. Man wurde am nachmittag vorher schon in einen Saal eingeteilt, von dem der Planer glaubt, es sei am spannendsten. Man kann aber jederzeit den Saal wechseln oder sogar nur von Einleitung zu Einleitung gehen, wenn man unbedingt möchte. Schnell darf man eigentlich alle Aufgaben übernehmen. Also von Medikamentengabe, Intubation bis arteriellen Zugang, ZVK oder PDK und intraoperative Überwachung, Beatmung einstellen, Dokumentation und Extubation. Also ist die praktische Lernkurve unheimlich steil. Die theoretische Lernkurve ist auch super, da man während des OPs sehr viel Zeit hat mit den Kolleg*innen über alles zu sprechen. Ausnahmslos alle Kolleg*innen waren sehr bemüht einem viel zu erklären und beizubringen. Man wird immer zu einer Kaffee- und Mittagspause ausgelöst, sodass man definitiv nicht verhungert. Das Verhältnis zur chirurg. Seite ist auch super. Allgemein ist die Stimmung im Saal sehr gut und alle sind sehr nett (vorausgesetzt man stellt sich vor, ist interessiert). Planmäßig enden die OPs um 15:30 Uhr, dann darf man auch spätestens gehen, außer man möchte freiwillig länger bleiben. Tagesablauf Intensiv: Morgenbesprechung , danach Übergabe mit dem Nachtdienst. Je nach dem wie viele Patient*innen es gibt, kann dies lange dauern. Danach kann man sich einem/einer Kolleg*in anschließen oder eigenständig Patient*innen übernehmen. Ich würde allerdings empfehlen so viel mit jemandem mitzulaufen wie möglich (wenigestens die ersten 3-4 Wochen, da ich bei der eigenstädnigen Übernahme oft zu kurz kam. Ich bekam dann einfache Patient*innen oder Langlieger*innen und da oft Stress herrscht und viel zu tun ist, blieb keine Zeit meine Patient*in am Schichtende durchzusprechen, wodurch ich dann leider nicht viel mitnehmen konnte. Bei der Betreuung eigener Patient*innen muss man einen kompletten Status erheben, jeden Tag neu die Medikamente an Klinik und Labor des/der Patient*in anpassen, Konsile/Untersuchungen anmelden, den Verlauf dokumentieren oder Verlegungsberichte schreiben. Man darf auch ZVKs, arterielle Zugänge legen, aBGAs abnehmen und bei vielen Untersuchungen dabei sein (Herzecho, neurol. Konsile, Ultraschall, Pleurapunktionen) Um 14 Uhr kommt der Spätdienst und es wird eine ausführliche Übergabe gemacht.Dort stellt man natürlich Patient*innen selbst vor. Eine super Übung. Danach darf man gehen, sodass ich nie später als 15Uhr Feierabend hatte. Team: Ausnahmslos alle sind super nett, motiviert und hilfsbereit. Das Pflegepersonal ist super und helfen einem viel bzw behandeln einen als ärztliche/n Kolleg*in. Man bekommt sehr viel Vertrauen und Wertschätzung entgegen gebracht. Der Kontakt zur Pflege und die Stimmung allgemein ist sehr angenehm. Vor allem die Chefärztin ist sehr bemüht, dass es ein gutes Arbeitsklima gibt und sich alle wohl fühlen. Fazit: Ein tolles Tertial! Ich würde es sofort jedem, der Anästhesie machen will, ans Herz legen. Nicht nur als PJler*in sondern auch als Assistenzärzt*in hat man hier sicher eine gute Zeit, tolle Lehre und mega nette Kolleg*innen.

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