PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Rostock

Pathologie

Rostock, Deutschland · 8 Wochen · Station Gesamtes Institut · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
250

Erfahrungsbericht

Mein Tertial in der Pathologie war sehr angenehm und lehrreich. Das Team ist sehr nett und hat sich immer Zeit genommen meine Fragen zu beantworten. Ich habe mich insgesamt als vollwertiges Mitglied des Teams gefühlt. Als PJler hatte ich mein eigenes Büro mit Mikroskop, PC, Telefon, Lehrbuchsammlung und mikroskopischen Präparatekasten. Arbeitsbeginn war um 7:30 mit der täglichen Fallkonferenz. Dort wurden dann interessante und schwierige Fälle vorgestellt, die gemeinsam besprochen wurden. Nach der Besprechung ging es meist zum Zuschnitt, wo man auch selber zuschneiden und diktieren durfte. Ich hatte mein eigenes Fach gehabt, in dem histopathologische Schnitte abgelegt wurden, die ich befunden sollte. Nach meiner Befundung besprach ich meinen histopathologischen Befund mit dem/der jeweiligen Arzt/Ärztin. Dabei wurde mir gezeigt, auf welche Einzelheiten ich achten sollte und mir wurde auch immer etwas zu der jeweiligen Pathogenese erklärt. Des Weiteren durfte ich auch bei den pathologischen Obduktion selber präparieren und war auch an der Vorstellung der Befunde beteiligt. Dadurch, dass die Rechtsmedizin den gleichen Obduktionssaal verwendet, stand mir jederzeit offen, auch bei den rechtsmedizinischen Obduktionen dabei zu sein. Außerdem hatte ich die Möglichkeit genutzt, die Elektronenmikroskopie und die molekularbiologischen Labore zu besichtigen. Zusätzlich durfte ich auch die Tumorboardsitzungen besuchen. Es ist verpflichtend, dass man in seiner Zeit in der Pathologie einen klinischen Fall wissenschaftlich aufarbeitet. Diese Fallaufarbeitungen werden in einem Ordner gesammelt, welche dann den zukünftigen PJlern zur Verfügung stehen (mit dem jeweiligen histopathologischen Schnitten). Ich hatte mit meiner Fallaufarbeitung die Möglichkeit gehabt, diese in einer Fachzeitschrift zu publizieren. Wenn man gerade keine Präparate zur Befundung hatte, konnte man sich auch Schnitte aus dem Archiv geben lassen, eines der vielen bereitgestellten Lehrbücher lesen oder fragen ob man irgendwo zuschauen durfte. Es gibt in diesem Institut keinen klassischen PJ-Unterricht im Sinne eines Seminars. Dies ist aber auch nicht notwendig, da man eh jeden Tag eine 1:1 Betreuung genießt und diese besser als jedes Seminar ist. Jedoch muss man selbst Interesse und Engagement zeigen, damit man auch viel lernt und viel aus seinem Tertial mitnimmt. Zusammenfassend habe ich zusammen mit den jeweiligen Assistenten und Fachärzten Obduktionen und die histologische Untersuchung von Präparaten durchgeführt. Dieses beinhaltete die makroskopische Bewertung, den Zuschnitt, ggf. die Indikation für Spezialfärbungen und die histologische Befundung dieser. Insgesamt empfand ich meine Zeit in der Pathologie als sehr gut, ich habe sehr viel gelernt und ich kann nur empfehlen in diesem Institut sein Wahltertial zu absolvieren!

Bewerbung

Übers PJ-Portal.

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