PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Salem

Innere

Heidelberg, Deutschland · 8 Wochen · Station 1, 3, 4 · 03/2021 – 06/2021

Veröffentlicht am

2.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 5
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Das Tertial im Salem Krankenhaus war alles in allem in Ordnung. Es ist aufgrund des sehr engen Behandlungsspektrums (hauptsächlich C2-Entzug, kardiale Dekompensation und AZ-Minderung) eher für Leute geeignet, die kein besonders großes Interesse an der Inneren Medizin haben. Das liegt insbesondere auch daran, dass es eigentlich nur Gastro gibt und keine Notaufnahme. PJ-Unterricht gab es so gut wie keinen und wenn war er leider sehr wenig lehrreich. Der CA schneidet in der Regel nur Themen an und empfiehlt dann diese selbst nachzulesen. Bezüglich der Diagnostik wurde immer wieder angeboten mit einem Patienten mit in die Funktion zu gehen, leider hat dies aber fast gar nicht geklappt, da vergessen wurde einem Bescheid zu geben, wenn der Patient abgerufen wurde. Insgesamt war der Stationsalltag entspannt. Wenn es viele Aufnahmen gab konnte es auch mal stressig werden, aber das Klima im Team war insbesondere unter den Assistenzärzten und PJlern sehr gut. Der Tag beginnt im Salem zwischen 7:30 und 8:00 Uhr mit den Blutentnahmen und Viggos. Es sind sehr viele und auch viele recht schwere, das heißt am Ende des Tertials kann man zumindest dies vergleichsweise gut. An der Frühbesprechung durften PJler Corona-bedingt nicht teilnehmen. Leider mussten wir auch häufig Corona-Abstriche machen, teilweise auch den ganzen Tag. Wenn man schnell mit den BEs durch war konnte man dann bei Visite mitlaufen. Den restlichen Tag hat man die Aufnahmen gemacht, Befunde eingefordert, Untersuchungen angemeldet und Briefe geschrieben. Gelegentlich durfte man auch eine Aszites- oder Pleurapunktion durchführen. Die Möglichkeit einen eigenen Patienten zu übernehmen gab es, allerdings gehen die Befunde im Stationsalltag in der Regel komplett an einem vorbei, daher hat das leider nicht funktioniert. Die Möglichkeit mittags essen zu gehen bestand eigentlich immer. Dieses ist zwar kulinarisch fragwürdig, allerdings immerhin umsonst. Um 16:00 Uhr war meist Dienstende. Es hätte die Möglichkeit gegeben Dienste mit zu besetzen, dies hat in unserem Tertial zwecks fehlender Bezahlung allerdings niemand gemacht. Insgesamt ist das Salem für alle zu empfehlen, die einfach nur ein relativ entspanntes Tertial haben wollen. Gelernt hat man dort ehrlicherweise vergleichsweise wenig, abgesehen von den praktischen Fertigkeiten (BEs, Viggos, Port).

Bewerbung

Verteilung über die Uni Heidelberg.
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