PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Rostock

Pädiatrie

Rostock, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemein, Onko, Intensiv, Notaufnahme · 05/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
250

Erfahrungsbericht

Tolles Tertial - kann ich jedem nur sehr empfehlen. Pro: Es ist eine relativ kleine pädiatrische Uniklinik mit Fokus auf Gastroenterologie und Pulmologie (für mich ein PRO ;)). Das Team ist unglaublich nett, jung und zum größten Teil auch sehr bemüht dem PJler etwas beizubringen. Ich konnte wirklich sehr viel selbst machen - von BE's bei kleinen Säuglingen über Knochenmarkspunktionen und Lumbalpunktionen, bisschen Analgosedierung war wirklich viel dabei! Man darf auch eigene Patienten betreuen/vorstellen, wenn man das möchte! Man fängt meist auf der Allgemein Station an und rotiert dann auf die Onko und in die Notaufnahme. Letzteres kann ich wirklich nur empfehlen, v.a. gegen Ende des Tertials! Ich durfte Patienten komplett selbstständig aufnehmen inkl. Anamnese, Untersuchung, Brief anlegen, Untersuchungen anmelden, Anordnungen schreiben, BE's usw. - natürlich immer in Rücksprache aber doch sehr selbstständig. Natürlich gehört es auch dazu im Stationsalltag Briefe zu schreiben und Patienten zu entlassen- empfand ich persönlich aber als lehrreich und nicht nervig. Man ist allgemein wirklich sehr gut betreut, mit einem PJ-Verantwortlichen, mit dem man ein Einführungs-Zwischen-und Endgespräch führt und der auch sonst immer ansprechbar ist. Alle zwei Wochen findet eine PJ-Fortbildung der unterschiedlichen Oberärzte statt sowie eine wöchentliche Röntgen Demo, die auch immer super lehrreich war. Ich wollte unbedingt ein wenig Zeit auf Intensiv verbringen, was glaube ich nicht unbedingt vorgesehen ist. Ich fands super - die Pflege dort ist aber z.T etwas schroff, aber gut - hat mich nicht gestört ;) Man konnte an kleineren Eingriffen teilnehmen: Gastro, Kolo, PEG-Anlage, Bronchoskopie, KM-Punktionen usw. - Sehr lehrreich !! Super war auch, dass man sich durch Spätdienste freitags oder Wochenenddienste freie Tage erarbeiten konnte. Contra: Eigentlich gibt es wenig zu meckern: -(Wie in bestimmt vielen Kliniken) mangelt es an Personal, z.T trübt das die Stimmung, wurde aber nie direkt an mir ausgelassen und um ehrlich zu sein auch oft ein Vorteil für mich, da ich sehr viel selbstständig machen durfte/sollte. -Die Neonatologie befindet sich in der 'Partnerklinik' in der Südstadt. Ich persönlich wollte auch gar nicht unbedingt dort hin. Die Rotation ist wohl möglich. Die Stimmung dort soll aber nicht sehr gut sein und mir wurde eher davon abgeraten. -Naja, es kommt aufgrund des Personal- und Zeitmangels auch vor, dass die Pflege einen radiologische Cd's oder ähnliches abholen schickt - oder das ein Arzt mal fragt ob man Essen für alle besorgen kann - hielt sich aber alles in Grenzen. Die Arbeitsbelastung ist schon sehr hoch. Früher frei machen war kaum drin und Mittagspausen gab es oft nur vor dem PC , seltener mal im Aufenthaltsraum. Und da es keine wirkliche Cafeteria gibt quasi nie außerhalb der Station, was ich persönlich super schade fand und für mich das 'größte' Manko darstellte. Ansonsten ist jeden Freitag Studientag, der bei uns aufgrund von Corona online statt fand (glaube von 09:45-11:30 in etwa) - wechselnder Qualität ;D. Aber ich empfand den Freitag als sehr entspannt. 250 Euro gibt es.. nun ja ist Geld. Essen gibt es nicht vergünstigt. Hatte einen eigenen Schrank und Kleidung wurde gestellt ! Ich fands super und hätte locker noch ein wenig länger dort bleiben können!!

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