PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus der Elisabethinen
Neurologie
Graz, Oesterreich
·
8 Wochen
·
Station Neurologie
·
01/2021 – 03/2021
Veröffentlicht am
2.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 540€ netto Nachtdienste laut Vertrag angeboten, allerdings tatsächlich nicht vorgesehen.
Erfahrungsbericht
Wenn ich an die Zeit auf der Neuro zurückdenke, so habe ich sehr gemischte Gefühle.
Anfangs war ich recht zufrieden, weil einige Ärzte und Innen engagiert waren, viel erklärten und ich gewisse Freiheiten hatte.
Im Laufe der Zeit wurde es personell etwas enger. Von den KPJ Studenten wurde dann erwartet dies auszugleichen, auch wenn das Gegenteil behauptet wurde.
Als Student wird von einem erwartet die Aufnahmen und Aufklärungen zu machen, nachmittags ist es, wenn alles erledigt ist(!), möglich in die Ambulanzen zu gehen, wo ich auch viel gelernt habe. Anfangs durfte ich noch bei den Visiten mitgehen in den letzten 3 Wochen wurde allerdings trotz meiner Bitte zumindest 3-4 Visiten/Woche dabei zu sein mehr und mehr erwartet, dass ich stattdessen Stationsarbeit erledige. Dabei kam es einmal zu einer sehr unangenehmen autoritären Konfrontation. Ich durfte mir dabei auch nachsagen lassen (hinter meinem Rücken), dass ich doch Geld verdiene und für dieses ruhig arbeiten solle. Bei 500€ empfinde ich so eine Aussage als verachtlich. Vor allem in Anbetracht dessen, das ich zuvor keine Tätigkeit verwehrt hatte und in keinem anderen Praktikum so eingespannt war, wie in diesem. Der anderen KPJ Studentin wurde hinter ihrem Rücken vorgeworfen, dass sie ihren 1 Urlaubstag mit allen Stationsärzten absprechen hätte müssen und nicht nur mit dem Arzt, der ihr Ansprechpartner für diese Dinge sei. Mich frustrierte es am Ende, dass es mir verwehrt blieb die Patienten im Verlauf zu begleiten(Visite), was didaktisch Wertvoll gewesen wäre. Also ein paar Vorfälle und Erwartungen, die mir als äußerst inadäquat und nicht den MUG Vorgaben entsprechend erschienen.
Trotzdem gemischte Gefühle, weil ich auch bei den vielen Aufnahmen durchaus was gelernt habe und die Patienten mit den ÄrztInnen nachbesprechen konnte. Die meisten ÄrztInnen im Team waren wirklich nett und engagiert. Es war auch das einzige Praktikum bisher in dem die Mentoren sich 3 Mal Zeit genommen haben für ein ausführliches Einstiegs-, Zwischen- und Endgespräch, was ich super fand.
Was die Patienten angeht, so waren die Krankheitsbilder in Eggenberg recht vielfältig, allerdings gab es keine Schlaganfall und Tumor Patienten.
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